Die rund 700 Hektar Parkanlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) sind ein „lebendes Museum“ – doch der Klimawandel setzt ihnen zu. Lang anhaltende Trockenperioden und Stürme schädigen den Baumbestand, führen zu temporären Schließungen oder dauerhaften Sperrungen.
Drohnenbasiertes Monitoring als Lösung
Um die Zugänglichkeit der Parks langfristig zu sichern, setzt die SPSG auf Drohnen mit multispektralen Sensoren. Diese erfassen regelmäßig die Vitalität der Vegetation und erkennen frühzeitig Schäden oder Trends der Verschlechterung. Die Daten werden anschaulich aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht. Damit folgt das Projekt dem Prinzip von Open Data und dem Grundgedanken der „Berliner Erklärung zum Open Access“.
Innovation für den Denkmalschutz
Das Vorhaben wird in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena) umgesetzt.