Silhouette der Stadt Potsdam. Nach einem für den Sacrower Garten unspektakulären Jahrhundert mit vielen Verlusten im Zuge des Berliner Mauerbaus begannen ab 1994 die Wiederherstellungsarbeiten. Inzwischen sind
enger Vertraute Wilhelmine Enke. Sie ließen nach englischen und französischen Vorbildern das Lustschlösschen und die Meierei im pittoresken Ruinenstil errichten, hinzu kamen Reminiszenzen an das antike
theoretischen Tätigkeiten. Dokumente und Ausstellungsstücke aus dem Besitz der preußischen Hofgärtner illustrieren die Facetten gärtnerischer Arbeit – vom Planzeichnen und Vermessen bis zur Blumenkultur –, schildern [...] Stellung. Die „Galerie der preußischen Hofgärtner“ gibt in einer Zusammenschau aus Porträts und Illustrationen einen Überblick über Biografien und Werke. Im Gartensaal des Schlosses Glienicke vermitteln Veduten
entwickelt. Außer der großformatigen Bilder arbeitet Kateryna Yerokhina auch auf dem Gebiet der Illustration, illustriert Kinderbücher für Verlage, stellt ihre Werke in Galerien und Kunstvereinen in Berlin, Magdeburg
gelegenen Pfingstberg über Stadt und Land genoss. 1847 wurde mit dem lange geplanten Bau des Lustschlosses begonnen, der erst 1863, zwei Jahre nach dem Tod des Königs, zu einem Abschluss kam. Seitdem wird
für sich und seine enge Vertraute Wilhelmine Enke, die spätere Gräfin Lichtenau, ein ländliches Lustschloss auf der Pfaueninsel errichten. Der mit Holzbohlen verkleidete Fachwerkbau wirkt wie die romantische
und dem mächtigen Neuen Palais nochmals erheblich erweitern. So wurde Friedrichs französischer Lustgarten mit dem malerischen Landschaftspark des 19. Jahrhunderts verwoben und um faszinierende Naturin
Schloss Caputh ist das älteste, erhalten gebliebene Lustschloss aus der Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg in der Potsdamer Kulturlandschaft. Es blickt auf eine über 350-jährige
Garten im deutschsprachigen Raum anzulegen. Fortan konnte sie auf dem Wasserweg in prächtigen Lustjachten vom Berliner Schloss nach Charlottenburg reisen, um im Garten glanzvolle Feste mit Musik, Tanz
und umgebender Aue ein Musterbeispiel der frühen preußischen Landbaukunst dar, die trotz einigen Verlusten noch gut ablesbar ist. Anfang 1797 wurde das Gut Paretz als Sommersitz für das Kronprinzenpar Friedrich
Staudenanlagen sowie die Sommerbepflanzung der Blumenkübel von Hedwig Bollhagen waren Ausdruck der Lust an üppigen Stauden- und Blumenverwendungen dieser Zeit. Heute können Besucher wieder alle Zeitschichten
in Glienicke und Bornim schon im 17. Jahrhundert zum Kranz der Kurfürstengärten um den Potsdamer Lustgarten, die Keimzelle der preußischen Landesverschönerung. Bereits im 16. Jahrhundert hatte hier die