und umgebender Aue ein Musterbeispiel der frühen preußischen Landbaukunst dar, die trotz einigen Verlusten noch gut ablesbar ist. Anfang 1797 wurde das Gut Paretz als Sommersitz für das Kronprinzenpar Friedrich
in Glienicke und Bornim schon im 17. Jahrhundert zum Kranz der Kurfürstengärten um den Potsdamer Lustgarten, die Keimzelle der preußischen Landesverschönerung. Bereits im 16. Jahrhundert hatte hier die
schloss zu einer Dreiflügelanlage mit den beiden markanten Türmen und ließ die Hauptachse des Lustgartens mit dem charakteristischen Gartenportal sowie die lange Querachse anlegen, die er später in Sanssouci
enger Vertraute Wilhelmine Enke. Sie ließen nach englischen und französischen Vorbildern das Lustschlösschen und die Meierei im pittoresken Ruinenstil errichten, hinzu kamen Reminiszenzen an das antike
wichtigste Formen kennenlernen. Funde aus dem ehemaligen Wassergraben rund um das Jagdschloss illustrieren außerdem Aspekte der Baugeschichte des Ortes.
Staudenanlagen sowie die Sommerbepflanzung der Blumenkübel von Hedwig Bollhagen waren Ausdruck der Lust an üppigen Stauden- und Blumenverwendungen dieser Zeit. Heute können Besucher wieder alle Zeitschichten
Garten im deutschsprachigen Raum anzulegen. Fortan konnte sie auf dem Wasserweg in prächtigen Lustjachten vom Berliner Schloss nach Charlottenburg reisen, um im Garten glanzvolle Feste mit Musik, Tanz
und dem mächtigen Neuen Palais nochmals erheblich erweitern. So wurde Friedrichs französischer Lustgarten mit dem malerischen Landschaftspark des 19. Jahrhunderts verwoben und um faszinierende Naturin
ehemaligen innerdeutschen Grenze gelegene Schlossanlage durch verschiedene Nutzungen erhebliche Verluste. Seit 2002 wird das Schloss mit den reizvollen Blicken zum Neuen Garten und zum Marmorpalais in
Silhouette der Stadt Potsdam. Nach einem für den Sacrower Garten unspektakulären Jahrhundert mit vielen Verlusten im Zuge des Berliner Mauerbaus begannen ab 1994 die Wiederherstellungsarbeiten. Inzwischen sind
verwebt Melodien und Stille zu einer dichten Klangwelt – gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion, Gitarre
Zahlreiche Skulpturen zieren den Rheinsberger Lustgarten. Sie stellen Allegorien der vier Elemente oder der Jahreszeiten dar, erzählen mythologische Geschichten oder deuten auf brisante historische Ereignisse