In den Anlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ist derzeit ein verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners festzustellen. Betroffen sind aktuell vor allem Bereiche des Schlossgartens Charlottenburg und der Pfaueninsel in Berlin sowie der Parks Sanssouci, Babelsberg und des Neuen Gartens in Potsdam, die mit Eichen bestanden sind. Die Raupen bilden feine Brennhaare aus. Der Kontakt mit ihnen kann bei Menschen starke allergische Reaktionen auslösen.
Die „Nestbildung“ ist teilweise noch nicht abgeschlossen. Die Entfernung dieser Nester (Gespinste) erfolgt sukzessive mit entsprechender Schutzausrüstung und technischem Gerät durch Absaugen. Schwerpunkt der Maßnahmen sind Eichenbestände an den Wegen, über Bankplätzen, auf Liegewiesen. Eine flächendeckende Beseitigung der Nester ist allerdings nicht möglich.
Die SPSG rät deshalb zu besonderer Vorsicht und bittet alle Besucherinnen und Besucher im Interesse ihrer eigenen Gesundheit, die Regelungen der Parkordnungen zu beachten, die Wege nicht zu verlassen, Gehölzbestände nicht zu betreten und mögliche Absperrungen oder entsprechende Ausschilderungen zu beachten.