»Licht« Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2026
Musikfestspiele Potsdam SanssouciOhne LICHT wäre nichts, kein Universum und kein Leben. Oder umgekehrt: Alles entspringt dem Licht. Es werde LICHT!
In Religionen und Schöpfungsmythen spielen das Licht, die Götter des Lichts und der Dunkelheit bei Fragen wie der Entstehung des Lebens, der Hoffnung auf Erlösung oder Fortleben nach dem Tod eine wichtige Rolle. Die Musikfestspiele 2026 feiern „Licht“ in seinen unterschiedlichen Dimensionen – als Naturereignis, als Symbol und geistige Metapher oder als Teil unserer Alltagskultur. Von Sonnentempeln und Sternenmusik bis zu Freimaurer-Ideen, barocken Glanzlichtern und modernen Reflexionen spannt sich der musikalische Bogen.
Preußens König Friedrich II. sah sich selbst als Schirmherr von Wissenschaft und Kunst. Als sein Pendant im Olymp identifizierte er Apollon, den Gott des Lichts und der Künste, und auf Erden diente ihm der Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. als Maßstab. In diesem Sinne eröffnet das Ensemble Correspondances unter Sébastien Daucé den Konzertreigen mit einem zukunftsweisenden Programm aus Frankreich. Aber nicht nur Apollon wird gehuldigt, auch Aurora, die Göttin der Morgenröte, zieht die Fäden in Giovanni Bononcinis Oper „Cefalo e Procride“, komponiert für Berlin, gespielt von der Akademie für Alte Musik Berlin und in Szene gesetzt von Michiel Dijkema. Im halbszenisch dargebotenen Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ von Georg Friedrich Händel erklären Dorothee Oberlinger und Nils Niemann samt großartigen Sänger:innen Licht zum Symbol von Hoffnung und Erkenntnis.
Das Streben nach Erkenntnis und geistiger Reflexion war das philosophische Fundament der Aufklärung, des „Enlightenment“, der „Lumières“. Aus Wien stammt eines ihrer emblematischsten Werke: Joseph Haydns „Schöpfung“, dargeboten von der Capella Augustina unter Andreas Spering. Mehr als zwei Wochen lang erkunden Stars wie Andreas Scholl, Christine Schornsheim, das Freiburger Barockorchester oder Kit Armstrong in ihren Programmen Lichtphänomene, Farbspektren, Chiaroscuro-Ästhetik oder auch die Popularisierung von Wissen, da und dort sekundiert von intellektuell-vergnüglichen „Geistesblitze“, gezündet von Mitgliedern der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ein musikalisches Feuerwerk brennen Nicolas Altstaedt und Rodrigo Guti.rrez mit Il Pomo d'Oro unter Attilio Cremonesi beim Open-Air-Konzert auf Potsdams Altem Markt ab. Und zum Abschluss des Festivals hängt das Helsinki Baroque Orchestra beim Open Air unter dem Orangerieschloss Sanssouci einem beinah Shakespeare’schen Mittsommernachtstraum nach.
Forschung und technischer Fortschritt führten zum optischen Medium Film. In Babelsberg sind nicht nur die weltberühmten Studios zuhause, auch der „Filmpark“ erlaubt, auf den Spuren der Stars zu wandeln. Die Musikfestspiele nutzen diese großartige Kulisse für die Präsentation des preisgekrönten Projekts „Dancing Quee“ der lautten compagney BERLIN, und am nächsten Tag erwartet Sie alles, was an einem langen Drehtag vor und hinter der Kamera nicht fehlen darf: Musik, Show, Stunt, Glamour, Spaß und Kulinarik.
Lassen Sie sich verzaubern, inspirieren, verführen! Blicken Sie direkt ins Licht!
Alle Informationen zu Programm und Tickets:
www.musikfestspiele-potsdam.de
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