Blick über eine blühende Wiese auf das Schloss Sacrow

DYSTOPIAWolfgang Petrick, HELMA & friends

Im Rahmen seiner jährlichen Ausstellungsreihe „Museum für einen Sommer“ zeigt ARS Sacrow e. V. die erste Retrospektive des kürzlich verstorbenen Künstlerpaares HELMA (Helma Petrick; 1940–2025) und Wolfgang Petrick (1939–2025).

Während Helma ihre Kindheit in Thüringen verbrachte und sich als Künstlerin stark vom Surrealismus und Magischen Realismus inspirieren ließ, wurde Wolfgang Petricks Werk nachhaltig von Kriegserlebnissen geprägt, die er im Stil des Kritischen Realismus verarbeitete. Als Schüler in Ludwigsfelde erlebte Petrick Bombardements der Alliierten auf das Flugmotorenwerk Genshagen und beobachtete wie SS-Männer, KZ-Häftlinge mit Schäferhunden verfolgten. Die Verletzlichkeit und Versehrtheit des Menschen in einer dystopischen Umwelt blieb ein wiederkehrendes Thema seiner Malerei und Skulptur auch in seinen letzten Werken, die in Schloss Sacrow erstmalig präsentiert werden.

Diese Hommage an zwei international renommierte Protagonist:innen der Neuen Figuration wird ergänzt durch künstlerische Positionen von Meisterschüler:innen und Weggefährt:innen unterschiedlicher Generationen.

Schloss Sacrow
Krampnitzer Straße 33
14469 Potsdam

Weitere Informationen zum Ort

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Haltestelle „Potsdam, Schloss Sacrow“
vbb-online | Fahrplanauskunft 

Aktuelle Verkehrsinfos
mobil-potsdam.de 

Parken
Öffentlicher Parkplatz an der Ortseinfahrt Sacrow, ca. 300 m Fußweg zum Schloss.

 

Montag – Donnerstag:
geschlossen
Freitag – Sonntag:
12.00 – 18.00 Uhr

  • nicht rollstuhlgeeignet

Leider sind die Ausstellungsräume für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.

Aus konservatorischen Gründen ist die Mitnahme von Kinderwagen in den Ausstellungsräumen leider nicht möglich.

Impressionen