Geisterschiffe auf der Havel – Linien des Sehens
Die Ausstellung präsentiert die Werkserie ghostly ships on the wind: 15 Gemälde in einer einzigartigen Kombination aus Öl, Acryl und Tinte auf Leinwand. Ausgangspunkt sind historische Segelyachten, entworfen zwischen 1900 und 1911 von den renommierten Yachtkonstrukteuren Max Oertz und Otto Protzen, deren Entwürfe den Havelsport maßgeblich prägten. Die Arbeiten verbinden technische Zeichnungen des frühen 20. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Bildmotiven wie Wasseroberflächen, Seerosen, Landschaften und Figuren. So entsteht eine spannungsvolle Synthese aus Präzision und malerischer Freiheit, aus Vergangenheit und Gegenwart.
Der Pomonatempel mit seinem Panoramablick über die Havel bildet den idealen Ausstellungsort. Hier werden die einst auf der Havel beheimateten Yachten als „ghostly ships“ wieder sichtbar – als poetische Erinnerungsbilder zwischen Konstruktion, Landschaft und Imagination. Die Ausstellung versteht die Havel als symbolischen Raum, in dem sich Kunst, Technik und Geschichte überlagern und neu erfahrbar werden. Die Künstlerin Martina Deerberg zeigt ihre Naturstudien in Kohle und Pastell.
Veranstalter: Förderverein Pfingstberg e.V.
Pomonatempel auf dem Pfingstberg
Pfingstberg
14469 Potsdam
Anreise
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Haltestelle „Potsdam, Puschkinallee“, „Potsdam, Am Schragen“
vbb-online | Fahrplanauskunft
Aktuelle Verkehrsinfos
mobil-potsdam.de
Parken
Öffentliche Parkplätze am Volkspark (15 Minuten Fußweg).
Eintritt frei, Spenden erwünscht
- nicht rollstuhlgeeignet

