Schinkels Sternenvorhang leuchtet wieder

Dem Zufallsfund eines Stoffmusterbuchs folgte eine großzügige Spende

Nun erstrahlt der „Blaue Sternenvorhang“ im Gartensalon des Neuen Pavillons in Charlottenburg wieder in voller Pracht. Zu verdanken ist dies Sabine und Hans-Jürgen Thiedig. Der „Sternenvorhang“, der zuvor an dieser Stelle hing war eine frühere Rekonstruktion, als niemand wusste, wie das Original ausgesehen hatte. Inzwischen hatte ein sensationeller Zufallsfund auf dem Dachboden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ein Musterbuch der Berliner Seidenweberei Gabain - mit einer Stoffprobe des originalen Vorhangs - zutage gebracht. „Diese Geschichte fand ich so faszinierend, dass sich mein Mann und ich schnell entschieden, dafür zu spenden“, erzählt Sabine Thiedig.

Und nun der Seidenstoff. „Wir wurden von der Stiftung über alle Etappen auf dem Laufenden gehalten“: Die Suche nach einer Seidenweberei, die Abstimmung über den richtigen Farbton, schließlich das Nähen der 30 Meter langen Stoffbahnen und 25 Meter Bordüren. Bei der Präsentation des glänzenden Blickfangs im Gartensalon stellte Sabine Thiedig fest: „Jetzt passen die Polster nicht mehr zum Vorhang. Da kann man gar nicht aufhören zu spenden.“

Das ausführliche Interview können Sie in unserem Magazin sans,souci. 2014/03 auf Seite 12 nachlesen.

Schlösser und Gärten

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