transportieren, so dass hier bald ein umfangreiches Magazin mit Wagen, Lappen, Seilen, Netzen und mehr entstand. Hölzerne Haken an der Decke erinnern noch heute an diese Nutzung. Jagdwaffen waren hier allerdings
der Mauer einen repräsentativen Garten für Empfänge und gesellige Zusammenkünfte zu planen. Es entstanden die Gesellschaftsterrasse als medienwirksamer Präsidentenort sowie Teehaus, Springbrunnen und kleine [...] Bollhagen sind wieder in den Schlossgarten zurückgekehrt, und das Seerosenbecken wird derzeit instandgesetzt. Neben der musealen Nutzung finden ganzjährig zahlreiche Sonderführungen, Vorträge und Konzerte
chen. Der 1788 nach Plänen von Carl Gotthard Langhans, dem Baumeister des Brandenburger Tores entstandene Aussichtspavillon beheimatet heute die weltweit größte Sammlung an Porzellanen aus der Königlichen
Das im Stil eines holländischen Bürgerhauses erbaute Schloss ist noch heute nahezu in seinem Originalzustand erhalten. Zu sehen sind im Inneren der original erhalten gebliebene holzgetäfelte Saal, das
unangetastet. Um dennoch Platz für seine Hofhaltung zu gewinnen, ließ er die Seitenflügel erweitern. So entstanden westlich der sogenannte Damenflügel, der den Hofdamen und Kavalieren als Wohnbereich diente, und
der Park in verschiedenen Ausschnitten und Sichten erlebbar, die sich bei zunehmender Höhe des Standpunktes fächerartig erweitern. Von der oberen umlaufenden Plattform bietet sich ein einmaliger Panoramablick
England beeinflussten Landschaftsstaffagen auf dem Kontinent. Unter König Friedrich Wilhelm IV. entstand 1846 der knapp 23 Meter hohe, einem mittelalterlichen Wachturm nachempfundene Normannische Turm
und dokumentiert auf anschauliche Weise die Italiensehnsucht Friedrich Wilhelms IV. Das Ensemble entstand in den Jahren zwischen 1851 und 1864. Während der langen Bauphase waren die Architekten Ludwig Persius
Friedrich Schinkel und Ludwig Persius ließen die königliche Vision Wirklichkeit werden: Ab 1829 entstanden nacheinander das Hofgärtnerhaus, der angrenzende Pavillon als römischer Podiumstempel mit Pfei
Karl Friedrich Schinkel und den Gartengestalter Peter Joseph Lenné, das Anwesen umzugestalten. Es entstand der Glanzpunkt ihres Wirkens: Ein Gesamtkunstwerk aus Architektur und Landschaft. In seiner schlichten
unangetastet. Um dennoch Platz für seine Hofhaltung zu gewinnen, ließ er die Seitenflügel erweitern. So entstand westlich der sogenannte Damenflügel, der den Hofdamen und Kavalieren als Wohnbereich dient. Im Ostflügel
Deutschlands restauriert. Dabei wurde neben dem Außenbau auch das Innere des Belvedere weitgehend instandgesetzt. So erstrahlt der obere Saal heute wieder mit seinem Stuckmarmor, dem rekonstruierten Deckenbild