Wilhelms II. Der historisierende und exotische Eindruck der Parkarchitekturen aus dem Ende des 18. Jahrhunderts lässt sich nun wieder nachempfinden. Derartige kleinere Staffagebauten waren typisch für die frühen [...] war besonders spannend, da zur Technologie der Eichenborkengewinnung und -verarbeitung im 18. Jahrhunderts nichts überliefert ist. Es war daher ungewiss, auf welche Weise die großen Eichenborkenplatten
umgesetzt wurde. Dabei galt es abzuwägen zwischen einer möglichst authentischen Wirkung des mehr als dreihundert Jahre alten Kunstwerkes, dessen Schäden auf seine wechselvolle Geschichte hinweisen, und seiner
mit dem Wohnort des Kronprinzenpaares in enger Verbindung stehen und sich teilweise seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr in Rheinsberg befanden. Dazu zählen Skizzen des Architekten Georg Wenzeslaus von Kn [...] ilfen verdeutlich schließlich in der Ausstellung, wie Rheinsberger Schüler seit Mitte des 19. Jahrhunderts den Kronprinzen kennenlernten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach der jeweiligen
Grundsteinlegung des Schlosses 1542 bis zu den großen Jagdgesellschaften im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Gemälde mit Darstellungen von Jagden am brandenburgisch-preußischen Hof sind ebenso zu sehen wie [...] Jagdschloss Grunewald ein ansprechendes Bild des Kunstschaffens und des reformatorischen Erbes im 16. Jahrhundert vermittelt. Jagdschloss Grunewald Neue Dauerausstellung geöffnet ab 1. Oktober 2011 Eintritt: 5
seltenen noch vollkommen im bauzeitlichen Originalzustand erhaltenen Gusskonstruktionen des 19. Jahrhunderts. Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten wurde die Brücke zunächst Stück für Stück demontiert, jedes
Friedrichs Bruder Heinrich ließ in den fünfziger Jahren des 18. Jahrhunderts in Rheinsberg ein Heckentheater anlegen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kam das Heckentheater aus der Mode und wurde seither sich
Konstruktion zeigen sich die Möbel als herausragendes Zeugnis der höfischen Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Die aufgelegten Blätter der Beine und die seitlichen Rosetten der Garnitur bestehen aus der für
darunter zahlreiche Spitzenwerke der niederländischen und italienischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Gemälde und ihre aufwändig geschnitzten Rahmen sind gemeinsam mit Statuen, Konsoltischen
Sommermonaten können sie für Veranstaltungen genutzt werden. Die Bauwerke aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sind insbesondere im Dach- und Fassadenbereich stark schadhaft. Die Maßnahmen an der westlichen
Porzellanbilder zu beklagen, die u.a. in der Zeit des Biedermeier, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vor allem am preußischen und bayerischen Hof als Schmuck der Räume diente. Besonders die Königliche
Nicolas Lancrets, ergänzt von wenigen Werken Jacques de Lajoües. Diese Gruppe von Gemälden des 18. Jahrhunderts bildet einen Kernbestand der Kunstsammlung Friedrichs II. Es handelt sich um eine heute noch
Besucher wieder in ihrem ursprünglichen großzügigen und offenen Charakter erlebbar. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde der Platz kaum verändert. Um 1839 erfolgte die Begrünung des Platzes als Rasenfläche [...] Während der Bauarbeiten konnten unter dem Gelände befindliche historische Pflasterwege aus dem 18. Jahrhundert – vom Stadtportal zur Schlossbrücke und vom Marstall zur Schlossbrücke – freigelegt werden. Die