zum Beispiel die europaweit älteste höfische Kinderkutsche des Kurprinzen Friedrich Wilhelm aus dem Jahr 1690 zu sehen, Prunkschlitten aus der Zeit des ersten Königs in Preußen, der Gartenwagen Friedrichs
lassen. Da mit dem Bau des südlichen Seitenflügels begonnen wurde konnte der König bereits zwei Jahre nach der Grundsteinlegung, im Spätsommer 1765, seine Wohnung beziehen. Wenn in den Monaten Juli und
Friedrich Wilhelm IV., der „Romantiker auf dem Thron", ließ diese schönste Kraftanlage Preußens in den Jahren 1841–43 von Ludwig Persius errichten. Es ist das einzige Pumpenhaus im maurischen Stil. Das damals
König Friedrich der Große fasste 1768 den Entschluss, das 20 Jahre zuvor von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff unmittelbar neben Schloss Sanssouci und der Bildergalerie gelegene Orangeriegebäude in ein
pittoresken Ruinenstil errichten, hinzu kamen Reminiszenzen an das antike Rom. Mit Blick auf die rund 20 Jahre zuvor entdeckten Südseeinseln wurden auch fremdländische Bäume und Pflanzen hier beheimatet – und
Der König hatte den Bau unmittelbar nach dem Tode der beliebten und im Volk hochverehrten Luise im Jahr 1810 nach seinen Vorstellungen und Skizzen in Auftrag gegeben. Die Planung lag in den Händen des
wurde auch als „verfallenes römisches Landhaus" bezeichnet. Die Entdeckung der Südseeinsel Tahiti 20 Jahre vor dem Schlossbau und die bald darauf erschienene und begeistert in der ganzen Welt aufgenommene
Demonstration des ungebrochenen Leistungsvermögens des preußischen Staates nach den entbehrungsreichen Jahren des Siebenjährigen Krieges 1756–1763. Wenn in der sommerlichen Festsaison befreundete Herrscher und
Zeit des 18. Jahrhunderts ein. Durch umfangreiche Restaurierungsleistungen gelang es in den letzten Jahren, die originalen Raumdekorationen aus der friderizianischen Zeit (um 1740) sowie die unter Prinz Heinrich
auf anschauliche Weise die Italiensehnsucht Friedrich Wilhelms IV. Das Ensemble entstand in den Jahren zwischen 1851 und 1864. Während der langen Bauphase waren die Architekten Ludwig Persius, August
Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den Ort maßgeblich, den sie mehr als 50 Jahre lang bewohnte. Herausragend sind die in weiten Teilen noch erhaltenen Raumausstattungen des späten