ts im turmbekrönten, um 1700 entstandenen Alten Schloss. Errichtet wurde dieser zentrale Bau der großen Schlossanlage im Auftrag der geistreichen und kunstsinnigen Königin Sophie Charlotte und ihres Ehemanns
81,4 PS starke Dampfmaschine in der „Moschee" erstmalig in Betrieb und ließ den Wasserstrahl der großen Fontäne vor Schloss Sanssouci auf imposante 38 Meter steigen. Mit dieser damals in Preußen stärksten
berühmten Sichtenfächer, der von der Gartenseite des Schlosses aus die Blicke öffnet zum Jägerhof und zur Großen Neugierde in Glienicke, zum Flatowturm Babelsberg und auf die Silhouette der Stadt Potsdam. Nach
Die gärtnerische und architektonische Gestaltung der 67 Hektar großen Pfaueninsel begann zum Ende des 18. Jahrhunderts unter König Friedrich Wilhelm II. und dessen enger Vertraute Wilhelmine Enke. Sie
Herbstresidenz. Von hier aus nahm er dann seine Aufgaben als Landesherr wahr und frönte zugleich seiner großen Jagdleidenschaft. Neben der Jagd rief er allabendlich sein berühmtes Tabakskollegium ein, bei dem
bis 1740 das Refugium des künstlerisch ambitionierten Kronprinzen Friedrich (später Friedrich der Große). Hier verbrachte er nicht nur glückliche Jahre, sondern übte auch für seine Lieblingsresidenz Sanssouci
der angrenzende Pavillon als römischer Podiumstempel mit Pfeilerportikus, das Gehilfenhaus, die große Laube, die Arkadenhalle und schließlich die Römischen Bäder. Bei den Römischen Bädern handelt es sich
Architekt Karl Friedrich Schinkel schuf von 1833 bis 1835 den ersten Schlossbau, der lediglich die Größe eines kleinen Cottage hatte. Mit der Ernennung des Prinzen Wilhelm zum preußischen Thronfolger im
Jahrhunderts in Europa. Sie ist zudem der älteste erhaltene Galeriebau Deutschlands. Friedrich der Große ließ sie von 1755 bis 1763/64 neben den Schlössern Sanssouci und Neue Kammern für seine neue zusa
Innenarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Das Appartement des Kronprinzenpaares besteht aus einem großen Schlafzimmer, zwei Ankleidezimmern mit dazugehörigen Bädern und einem Kabinett mit vorgelagerter
1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den Ort maßgeblich, den sie mehr als 50 Jahre lang bewohnte. Herausragend sind die in weiten
Sophie Charlotte, ab 1701 erste Königin in Preußen, musste ihren Hofstaat erweitern. Friedrich der Große pflegte die kunstvoll inszenierte Anlage, während seine Nachfolger der Mode entsprechend einen La