diesem „Makel“ geschickt umzugehen. Nach dreißigjähriger Regentschaft wurde Wilhelm II. nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg im November 1918 gestürzt. Die Ausstellung „ Kaiserdämmerung “ im Neuen Palais
schmückten ursprünglich den Raum und brachten die europäischen Besucher zum Staunen. Die nach 1945 verloren gegangene Raumarchitektur mit Wandpilastern, frei stehenden Säulen und Holzgebälk wird nun durch
besonders stark dezimiert wurde. So ist z. B. über die Hälfte der ursprünglich 150 Pastellbilder verloren, von den rund 400 Stücken der Miniaturensammlung befinden sich heute nur noch 16 in der Obhut der
der vor 1945 in den preußischen Schlössern befindlichen Gemälde und macht den immensen Umfang des Verlorenen deutlich. Über 3000 Staffeleibilder, die Wand- und Deckengemälde sowie wandfest integrierten Gemälde
sich das spezifische Interesse am Erwerb französischer Werke unter den Nachfolgern Friedrichs II. verlor, gelangte dennoch eine Reihe vorrangig kleinformatiger Werke, zumeist in Bronze, in die königlic
Zweiten Weltkrieg waren die Figuren stark beschädigt und mussten abgebaut werden – die Köpfe gingen verloren. Dank großzügiger Unterstützung aus dem Namensfonds in memoriam Dr. Hans-Dieter Loest bei der Stiftung
Tomkins und John Jenkins wundervolle Kunstwerke: Suiten, eine „Sad pavan“, „Airs and dances“. Das verlorene Paradies, so scheint es, wollte und sollte wiedergewonnen werden. Aus düsteren Erinnerungen entstand
einen Dreiertakt und namentlich für eine Chaconne typisch und charakteristisch sind, gehen dagegen verloren. Man nimmt das in Kauf, weil es sich ja um die Chaconne handelt, deren Interpretations-Tradition
einen ganzen Akt „Tannhäuser“ oder „Lohengrin“ oder eine ganze romantische Sinfonie für dieses verlorene Paradies der Musik hergeben“. Dennoch hört man das bezaubernde Stück nur selten im Konzert. Das
Der Park Babelsberg verlor mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 ein 14 Hektar großes Gebiet am Ufer der Havel. Der Parkbereich, von der Enver-Pascher-Brücke über den Teltowkanal bis hin zum Kleinen Schloss
In einem Rundgang durch den Park Babelsberg wird die heute überwiegend verlorenen gegangene Ausstattung der Skulpturen erläutert. Anhand historischer Fotodokumente kann ein Programm vor Augen geführt werden
Tapisserien umsetzt. Die Projektionen von Myriam Thyes (Schweiz) bringen Schloss Caputh einige verlorene Deckenbilder in bewegter Form zurück, während ihre „Galerie der starken Frauen“ einen spannenden