Reisetagebuch: „Cypressen, Feigen, rankender Wein, Pergoli häuften sich. […] wir fuhren durch ein [...] ebenes Land, voll Öhl- & Maulbeerbäumen mit Weinranken verbunden & durch sehr südlich ausschauende Gehöfte
französische Grammatik nach Berlin berufen hatte. Und fast entschuldigend setzte er hinzu: Der König „war [eben] Feinschmecker und liebte besonders die lecker zubereiteten Gerichte.“ Doch die Wirkung blieb nicht
der aus der Stadt zum Park führenden Achse. Im Bereich des Stadtwäldchens hatte es auch zuvor – auf ebener Fläche und in rechteckigen Feldern – Weinanbau gegeben. Lenné greift dieses gartenbauliche Motiv
Entstalinisierung – den Grundstein für die Ostmoderne, deren denkmalpflegerischer Wert heute auf breiter Ebene anerkannt ist. Neue Straßenführung vor dem Staatsratsgebäude, aufgenommen 2014. Blick ins Foyer des
fällt der Blick etwa bei der großformatigen Darstellung einer Parade Unter den Linden von Franz Krüger eben nicht zuerst auf die Gebäude oder die große Menschengruppe auf der Straße, sondern auf einen dunk [...] und Bedeutungen zu erraten oder „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ vor einem Bild zu spielen, ist eben etwas anderes als der normale Unterricht in der Schule. Besonders beeindruckend finden die Kinder
romantisch flackern, je nachdem, wie schnell sich die Flügel drehen. Mal mehr, mal weniger hell, es kommt eben auf den Wind an. „Im Moment haben wir eine erdgasbetriebene Fußbodenheizung für das Erdgeschoss, aber
schon! Dem würde sie's zeigen und dann würde ihre Mutter große Augen machen. Doch horch, war da nicht eben ein Geräusch? Das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm wird vom Parktheater Edelbruch in eigener T
Prachtvoll gruppieren sich auf unterschiedlichen Ebenen vier Gartenterrassen um das Schloss Babelsberg herum. Ihre Ausstattung mit Figurenschmuck, kostbaren Bodenbelägen und einem vergoldeten Rankgerüst
produziert Ideen am laufenden Band, etwa für ein modernes Friedrich-Denkmal. Oder er erfindet mal eben einen genialen Trick, wie man sich endlich die Namen der preußischen Könige ganz leicht merken kann
ein Diskurs. Von Schlegel und Schelling zu Adorno und Derida auf der philosophisch-sprachlichen Ebene, von der ersten Hand auf der Höhlenwand, über Duchamp bis Meeses Hitlergruß. Die Gruppen-Ausstellung
kunsthistorischer Referenzpunkt ist die romantische Landschaftsmalerei Nordamerikas der 1850er Jahre – eben die Zeit, in der der Ausflug ins Grüne fester Bestandteil des Stadtlebens wurde und auch die Berliner
– zu Zeiten Ludwigs XIV. – war dieses „Kugelschlagen“ das Spiel der Adligen. Eigens dafür wurden ebene Mailbahnen angelegt, die von Schatten spendenden Alleen gesäumt waren. Später setzte sich beim Volk