1941 durch einen Treuhänder zwangsweise an den „Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren“ verkauft. Dabei handelte es sich um eine Einrichtung der „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“, deren Aufgabe [...] Diese Annahme passt zu dem Bestand an Kunstwerken, der 1948 in Wittenberge beschlagnahmt wurde, denn dabei handelte es sich kaum um Umzugsgut von Flüchtenden, sondern viel eher um den Besitz eines Kunsthändlers [...] untersucht die SPSG ihre Bestände systematisch auf die Existenz unrechtmäßig entzogenen Kunstgutes. Dabei wurde festgestellt, dass ca. 1.000 Objekte vermutlicher Fremdbesitz sind, also die Eigentumsfrage