erheblichen Aufwand wurden die originalen textilen Wandbespannungen und Fensterdekorationen gereinigt, besonders fragile Stoffe mit passend eingefärbtem Stützgewebe unterlegt, nähtechnisch gesichert und anschließend
damaligen Zeit. Größere Stationen waren Verona, Mailand, Genua, Pisa, Florenz, Siena und Perugia. Besonders lang verweilte Friedrich Wilhelm in Rom und Neapel. Den südlichsten Punkt der Reise bildete Sorrent
Details der Schnitzereien und Stuckaturen, die den Raumeindruck bei besserem Erhaltungszustand so besonders machen würden. Eine vergleichbare chinoise Kostbarkeit im Friedrichflügel, in der sogenannten G [...] lichen Applikationen erreichen. Neben der Materialvielfalt im Grottensaal wartet eine weitere Besonderheit auf ihre dauerhafte Enthüllung: Die beiden Scherbenkabinette in der Prinzesswohnung im Heinrichflügel
Apsiskuppel der Potsdamer Friedenskirche in Sanssouci ist einzigartig nördlich der Alpen und von ganz besonderer Qualität. Es stammt aus der Kirche San Cipriano auf Murano, nördlich von Venedig. Als diese aufgegebene [...] wurden, mussten gefestigt werden. Hohlstellen wurden hinterfüllt, fehlende Mosaiksteinchen ergänzt. Besonders auffallend ist das Ergebnis der Reinigung der hellen Bildbereiche, welche durch Staubschichten vergraut
weitgehend in ihrer originalen Substanz erhalten geblieben sind. Dies stellt RestauratorInnen heute vor besondere Herausforderungen, vor allem bei extremen klimatischen Bedingungen wie den gegenwärtigen Hitzewellen
Sammlungen und eine Auswahl von zunächst rund 120 darin enthaltenen Kunstwerken vorgestellt, die einen besonderen Italienbezug haben. Es ist geplant, diese Auswahl nach und nach zu erweitern. Aus dem Park Sanssouci
n und Beraterin des Königs und gilt als wichtige Mäzenin im frühklassizistischen Preußen. Eine besondere Beziehung hatte Wilhelmine zu Italien. Auf einer „Grand Tour“, einer Bildungs- und Kulturreise,
eingebunden. Auch hier macht sich Wilhelmines Nähe und Verbundenheit zu Italien bemerkbar. Das gilt in besonderer Weise für das Marmorpalais . König Friedrich Wilhelm II. war das Marmorpalais zu klein. Da ihm
in Wilhelmines Fähigkeiten waren so groß, dass er ihr freie Hand bei Planung und Umsetzung gab. Besonders wichtig waren Wilhelmine bei der Innenausstattung neue Kamine und Skulpturen, vor allem aber neue
Schloss Sanssouci in ihrer orginalen Substanz zu erhalten, stellt Restaurator:innen immer wieder vor besondere Herausforderungen. Um von anderen Europäischen Schlossanlagen zu lernen, nimmt die SPSG mit Schloss
Kronleuchter gehörten zu den kostbarsten Teilen königlichen Interieurs. Im Neuen Palais gibt es ganz besonders wertvolle Exemplare dieser Ausstattungsgegenständen zu bewundern. Dr. Samuel Wittwer ist Direktor
war einer der ersten Räume dieses Hauses, die für den König ausgestattet wurden, und er ist von besonderer Kostbarkeit. Dr. Samuel Wittwer ist Direktor der Schlösser und Sammlungen der SPSG. Noch immer