Potsdam sowie ein bemerkenswertes Architekturbeispiel für Zweckbauten der frühen Industrie im 19. Jahrhundert. Friedrich Wilhelm IV., der „Romantiker auf dem Thron", ließ diese schönste Kraftanlage Preußens
und auf die Silhouette der Stadt Potsdam. Nach einem für den Sacrower Garten unspektakulären Jahrhundert mit vielen Verlusten im Zuge des Berliner Mauerbaus begannen ab 1994 die Wiederherstellungsarbeiten
gärtnerische und architektonische Gestaltung der 67 Hektar großen Pfaueninsel begann zum Ende des 18. Jahrhunderts unter König Friedrich Wilhelm II. und dessen enger Vertraute Wilhelmine Enke. Sie ließen nach
Brotbacken betrieben. Die Parforceheide mit ihren sternförmigen Schneisen wurde im 19. und 20. Jahrhundert durch Baumaßnahmen (Teltowkanal, Bahnstrecken, Autobahn) beschnitten und mit den Potsdamer Wohngebieten
einem Abschluss kam. Seitdem wird der Pfingstberg von einem der schönsten Prachtbauten des 19. Jahrhunderts bekrönt: dem Belvedere. Die mächtige Doppelturmanlage mit großzügigen Kolonnaden ist im Stil einer
Christian Daniel Rauchs Grabmonument der Königin ein Meisterwerk deutscher Bildhauerkunst des 19. Jahrhunderts. Der König hatte den Bau unmittelbar nach dem Tode der beliebten und im Volk hochverehrten Luise
Schlosstheater von Sanssouci. Hier lassen sich erlesene Werke der Kunst und des Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts in ihrem originalen Zusammenhang erleben. Das Neue Palais ist das letzte Schloss, das sich Friedrich
erweitern. So wurde Friedrichs französischer Lustgarten mit dem malerischen Landschaftspark des 19. Jahrhunderts verwoben und um faszinierende Naturinszenierungen und prachtvolle Bauten des Klassizismus und
architektonische Neuschöpfung errichten, die sich an ein italienisches Landhaus im Stil des 15. Jahrhunderts anlehnte. Auch die damals durch Ausgrabungen in Herculaneum und Pompeji neu gewonnenen Erkenntnisse
Kunstwerke schmücken die Räumlichkeiten des Schlosses und laden zu einer Reise in die Zeit des 18. Jahrhunderts ein. Durch umfangreiche Restaurierungsleistungen gelang es in den letzten Jahren, die originalen
befindet sich der imposante Raffaelsaal, in dem die sehenswerte Sammlung von über 50, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kopien von Gemälden Raffaels untergebracht wurde, darunter Nachbildungen so berühmter