Im November 1943 schien die barocke Pracht unwiederbringlich verloren – die Kapelle wurde durch Bomben völlig zerstört. Lediglich kahle Wände ragten in den Nachkriegshimmel. Doch dank vieler Farbphotographien
traf und das Kleine Schloss stark beschädigte. Chemin-Petit und seine Angehörigen überlebten die Bombennacht in einem eigens für sie gebauten Luftschutzbunker hinter dem Haus. Der Luftschutzkeller blieb auch
Churchill, Stalin und Truman, stehen die vielen „Namenlosen“ der Geschichte gegenüber – darunter Atombombenopfer, Vertriebene und Kollaborateure. Die Sonderausstellung ermöglicht eine multiperspektivische
ins Ausland verbrachten Kunstwerke werden umgangssprachlich als "Beutekunst" bezeichnet. Opfer von Bomben und Kampfhandlungen wurden meist immobile Kunstwerke wie die Schlösser und die mit ihnen verbundenen
her Kleingauner, die auf der Suche nach dem großen Coup regelmäßig grandios scheitern. Der eine, Bomber, ist stark, gläubig und herzensgut. Der andere, Paganini, dagegen sensibel, aber verschlagen und
SPSG überreicht hat. Besonders eindrücklich sind dabei ihre Beschreibungen der so genannten „Rosinenbomber“, die – tief über die Insel fliegend – Süßigkeiten für die Kinder des Zeltlagers abwarfen Alfred
Viele Kunstwerke kehrten 1958 von dort zurück, einiges ist für immer verloren oder zerstört. Bombentrichterfunde im Park Babelsberg zeigen, dass nach 1945 Kunstgut aus dem Babelsberger Schlossinventar gezielt
Teile des Reiches einschließlich Berlins außerhalb der Reichweite britischer und französischer Bombenflugzeuge befänden. Unmittelbar nach Kriegsbeginn sollte vor allem die Normalität für die Zivilbevölkerung [...] die Kunstwerke an Ort und Stelle blieben. Da Berlin aber bereits im Winter 1940/41 Ziel von Bombenangriffen wurde, begann in der Schlösserverwaltung die ernsthafte Suche nach sicheren Orten. Man fand sie [...] sie im stillgelegten Kali-Bergwerk Bernterode untergebracht wurden. All diese Orte galten als bombensicher. Spätestens zum Kriegsende hin zeigte sich aber ein großer Nachteil der entfernten Auslagerungen
Regierung ignorierte die Potsdamer Deklaration und so erfolgten am 6. und 9. August 1945 die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Der Krieg ging zu Ende, doch für die Menschheit begann das Atomzeitalter
und historisches Inventar von außerordentlichem Wert in sicher geglaubte Orte fernab der von Bombenangriffen bedrohten Metropolenregion Berlin zu evakuieren. Die Hofkammerverwaltung des vormals regierenden