und waren zu ihrer Zeit an europäischen Höfen äußerst begehrt. Für das Sonderausstellungsprojekt „Fait à Paris. Die Kunstmöbel des Jean-Pierre Latz am Dresdner Hof“ des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen
sie wieder in die Öffentlichkeit mit ihrer Kunst. Sie reist 1761 nach Stuttgart, denn der fürstliche Hof dort galt, nach Casanova, als der brillanteste von ganz Europa. Sie wird mit Arbeit überhäuft, Ehr [...] Stuttgarter Akademie und in das Institut der freien Künste von Bologna aufgenommen. Am Kurpfälzischen Hof in Mannheim und für den Herzog von Württemberg nimmt sie Aufträge entgegen und stellt sie in Berlin
Ergänzungs- oder Ersatzstücken zeigt, noch im fortgeschrittenen 19. Jahrhundert großer Beliebtheit bei Hofe. Im Marmorpalais, dem frühklassizistischen Sommerschloss Friedrich Wilhelms II. (1744-1797) am Heiligen
Bestehen, 1884–1984, Berlin 1984, S. 213–226. Rita Unfer Lukoschik: Italienerinnen und Italiener am Hofe Friedrichs II., Berlin 2008. Franziska Windt: Friedrichs Bühne, in: Friederisiko – Friedrich der Große
auch der Bestand an Tafelgeräten aus Gold, Silber und Porzellan, der einst in der Silberkammer des Hofes verwahrt wurde. Zusammensetzung und Gestaltung der rund hundert zum Teil vollständig erhaltenen Hofservice
Verinnerlichtes, oft Liebgewonnenes in Frage. So etwa waren dem König Zeremoniell und Protokoll, der Hof, wichtiger als immer gedacht und behauptet wurde. Auch war er weniger sparsam als angenommen, hat viel
Ernst Samuel Jacob Borchward, Resident des Markgrafen zu Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth am preußischen Hof, die Residenzstadt Potsdam. In seinem bisher unveröffentlichten Reisebericht beschreibt er lebhaft
Der Damen-Flügel ist ein Teil vom Schloss Sanssouci. ier haben zum Beispiel Hof-Damen gewohnt. Hof-Damen sind immer bei der Königin. Sie helfen ihr. Sie lesen zum Beispiel Geschichten vor. Im Damen-Flügel
zudem wunderbar in jedes Interieur ein. Daher ist die Beliebtheit der Glasarmkronen am preußischen Hof wenig erstaunlich. Allein in Schloss Rheinsberg, das der spätere König Friedrich II. (1713–1786) in
FRAUENSACHE Gewänder, die von den Rollen der Frauen erzählen: In der von Männern dominierten Welt des Hofes konnten sich Frauen nur durchsetzen, wenn sie ihre Spielräume geschickt ausnutzten. Mit dem richtigen
entscheidend zu verbessern. Genau aus diesem Grunde rief ihn Kurfürst Friedrich Wilhelm 1678 an seinen Hof und förderte ihn großzügig – eine noch immer unerlässliche Voraussetzung für wissenschaftliche Forschungen
en Aufträgen aus. Am Hof und in den Schlössern fanden regelmäßig reich ausgestattete Aufführungen und extravagante Feste statt. Diese waren entscheidende Mittel, durch die der Hof seine Vision von der