auf solche Figuren einstachen und schossen. Die Zielfiguren stellen dabei Anspielungen auf ein Feindbild dar, das sich in dreihundert Jahren Bedrohung durch das Osmanische Reich und die „Türkenkriege“
sowie Genredarstellungen der Schwarzen, indigenen und europäischen Bevölkerung fest. Im Fokus des Bildes liegt die Wiedergabe der üppigen Tropenlandschaft Brasiliens. Nur auf den zweiten Blick sind Menschen
Umgeben von Insignien der Macht, kostbaren Porzellangefäßen und Sinnbildern für Wissenschaft und Kunst bilden zwei weibliche Figuren den Mittelpunkt des Deckengemäldes: eine weiße Frau mit Krone und eine [...] Antike herausgebildet und gehörte durch die militärischen, kolonialen und kulturellen Entwicklungen im 16. und 17. Jahrhundert zu den damaligen Selbstverständlichkeiten des eurozentrischen Weltbildes. Üb [...] Schwarze Frau, deren Kopfschmuck aus einem üppigen Blumenkranz besteht. Die Entschlüsselung der Bildvorlagen führt zur Deutung des Gemäldes als Allegorie auf die Vorrangstellung und Überlegenheit des Kontinents
Sommerschlosses. Sie ersetzen ein ähnliches, ebenfalls aus verschiedenfarbigem Marmor gefertigtes Bildnispaar Schwarzer Menschen, das seit dem 19. Jahrhundert in der Kleinen Galerie ausgestellt war und heute [...] als Paar oder als Teil einer Serie gestaltet wurden. Damals dienten antike oder antikisierende Bildnisse häufig als Raumdekoration und wurden in Wandnischen oder auf Konsolen gestellt. Obwohl wir ihre [...] in das 19. Jahrhundert hinein als beliebte Reise-Souvenirs für junge Adlige, die sie von ihrer Bildungsreise in ihre Heimat mitbrachten. Das Büsten-Paar in der Kleinen Galerie reiht sich in die zahlreichen
Koloniale Kontexte Bildnis einer Schwarzen Frau mit Turban und eines Schwarzen Mannes in der Kleinen Galerie von Schloss Sanssouci Potsdam, Schloss Sanssouci Koloniale Kontexte Deckenbild der Porzellankammer [...] des Ersten Rondells im Park Sanssouci . Die vermutlich von italienischen Künstlern geschaffenen Bildnisse entstanden in der zweiten Hälfte des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts. Heute werden sie aus [...] Stattdessen stehen sie im Schloss Caputh. Dort war im 17. Jahrhundert ein nicht erhaltenes plastisches Bildnis eines afrikanischen Menschen aus der Sammlung der Kurfürstin Dorothea das teuerste Objekt im gesamten
römischen Kaisers, eines Philosophen und vier afrikanischer Personen in antiken Gewändern. Die Bildnisse Schwarzer Menschen stehen hier wohl für ein nobles, aber auch naives Afrika, das angeblich erst [...] Park Sanssouci Koloniale Kontexte Büsten afrikanischer Menschen Schloss Caputh Koloniale Kontexte Bildnis einer Schwarzen Frau mit Turban und eines Schwarzen Mannes in der Kleinen Galerie von Schloss Sanssouci
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n, Zeichnungen, Fotografien, Malereien, Collagen, Plakate und Videoperformance werden zu einem Gesamtbild zusammen geführt, um einen lebendigen und eindrucksvollen Abschnitt deutscher Kulturgeschichte
1920er und 1930er Jahre – aufwendig inszenierte Produktionen zum Leben Friedrichs des Großen, die das Bild der historischen Figur zum Teil erheblich verklärten und an die jeweiligen politischen Ideale anpassten
Hennig lesen und singen, abwechselnd oder im Duett, gnadenlos subjektiv das vergangene Jahr ab, mit Lichtbildern, Liedern, Geschichten und Überraschungen. Klavier, Gitarre, Ukulele und eine Zigarrenkiste kommen
Holztisch ist nicht historisch. Bei den Stühlen handelt es sich um Anfertigungen nach historischem Vorbild aus den 1980er Jahren, die für die Bestuhlung des Schlosses Charlottenburg angefertigt wurden. Das
Menschen früher überhaupt? Was hat es mit Weihnachtsmann, Christkind und NIkolaus auf sich? Viele Bilder im Schloss geben Hinweise und Waldemar und seine Assistentin Astrid Heiland-Vondruska wissen so manch