Schloss umgestalten. Auch dem ursprünglich von Peter Joseph Lenné gestalteten Garten widmet der Prinz große Aufmerksamkeit. Bis an sein Lebensende nimmt der Sommersitz und Sehnsuchtsort Glienicke eine besondere
wieder reproduziert. Sie fehlen auch in keiner Kunstgeschichte des Berliner Biedermeier. In einer größeren Auswahl sind sie bisher jedoch noch nie gezeigt worden. Die Ausstellung im Potsdam Museum gibt nun
Friedrich der Große gilt als ein ausgesprochener Genussmensch. Er liebte guten Wein und frisches Obst – und scheute weder Kosten noch Mühen, seine Tafel täglich mit solchen Köstlichkeiten zu versorgen
sondern an alle Besucherinnen und Besucher. Denn häufig sehen diese in den Parks und Schlössern von großen Bauvorhaben der SPSG nur die Hüllen und Bauschilder. Die Sanierung der Römischen Bäder soll bis 2025
bis 1740 das Refugium des künstlerisch ambitionierten Kronprinzen Friedrich (später Friedrich der Große). Unter dessen jüngerem Bruder Heinrich entwickelte sich das Schloss von 1752 bis 1802 zu einem i
Barock falsch interpretiert als Deidameia, Frau des Helden Achilles, wurde sie von Friedrich dem Großen aus einer berühmten französischen Sammlung angekauft und im eigens errichteten Antikentempel aufgestellt
ein Kabinettschrank, der als Schlüsselstück für das Verständnis der Kunst Daglys gilt, zahlreiche große und kleine Tische, Guéridons (Beistelltische) und Spiegel sowie – als besonderes Kuriosum – die g
aufzeigen: Zoppot/Sopot, Cranz/Selenogradsk und Rigaer Strand/Jurmala. Alle drei liegen nicht weit von großen Städten entfernt (Danzig/Gdansk, Königsberg/Kaliningrad und Riga/Riga), wurden bis weit ins 20.
Sehnsuchtsort gilt ebenfalls die Toskana. Durch die Darstellung ihrer Weite an der Wand können Räume größer erscheinen. Katrin Seifert hat sie in ihren Bildern eingefangen. Diesmal ist es die Lasurtechnik
aufgegriffen und interpretiert werden. Die Ausstellung „Exit Paradise“ im Schloss Sacrow ist Teil einer größeren Ausstellungsreihe der ca. 2000 Werke umfassenden Miettinen Collection, die anlässlich des 70. G
Menge an späteren Ergänzungs- oder Ersatzstücken zeigt, noch im fortgeschrittenen 19. Jahrhundert großer Beliebtheit bei Hofe. Im Marmorpalais, dem frühklassizistischen Sommerschloss Friedrich Wilhelms
Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die