„Ungeheuer trifft Papagei“ wird bis 2027 verlängert

Sonderpräsentation zur Begegnung der Königin Luise mit Napoleon ist weiterhin im Schloss Paretz zu sehen

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verlängert die Sonderpräsentation „Ungeheuer trifft Papagei. Napoleon Bonaparte und Königin Luise in Tilsit 1807“ im Schloss Paretz bis zum 31. Oktober 2027. Ursprünglich anlässlich des 250. Geburtstags der preußischen Königin Luise (1776–1810) im Jahr 2026 eröffnet, wird die Ausstellung damit auch in der kommenden Saison zu sehen sein.

Im Mittelpunkt steht die Begegnung von Königin Luise und dem französischen Kaiser Napoleon I. (1769–1821) am 7. Juli 1807 in Tilsit (heute Sowetsk, Russland). Nach der verheerenden Niederlage Preußens gegen Napoleon sollte Luise dazu beitragen, günstigere Friedensbedingungen für das geschlagene Königreich zu erreichen. Politisch blieb das Treffen ohne Erfolg. In der späteren Erinnerung wurde es jedoch zum heroischen „Opfergang“ der Königin verklärt.

Anhand ausgewählter Objekte und historischer Darstellungen zeichnet die Präsentation die Begegnung nach und fragt danach, wie aus einem politisch folgenlosen Treffen ein bis heute wirkmächtiger Mythos entstehen konnte. Zu sehen sind unter anderem persönliche Gegenstände Königin Luises sowie Zeugnisse ihrer späteren Verehrung.

Die Ausstellung wird im Schloss Paretz gezeigt, einem bevorzugten Aufenthaltsort Luises und Friedrich Wilhelms III. Sie wurde 2026 im Rahmen des SPSG-Themenschwerpunkts „Kunst | Politik“ eröffnet.

Information
Ungeheuer trifft Papagei. Napoleon Bonaparte und Königin Luise in Tilsit 1807
Sonderpräsentation im Schloss Paretz, Parkring 1, 14669 Ketzin/Havel OT Paretz
1. April 2026 – 31. Oktober 2027
Dienstag bis Sonntag 10–17.30 Uhr (April bis Oktober)
Samstag/Sonntag/Feiertag 10–16 Uhr (November bis März)
8 / 6 Euro, Familienkarte (2 Erwachsene und max. 4 Kinder): 16 Euro
spsg.de/ungeheuer-trifft-papagei

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