Kunsthandwerkliche Einzelgegenstände

Kunsthandwerkliche Einzelgegenstände

Die Sammlung umfasst etwa 600 Einzelstücke, von denen noch zahlreiche aus dem persönlichen Besitz der Hohenzollern stammen. Es handelt sich um Schreib- und Toilettenutensilien, Erinnerungs- und kleine Sammlungsstücke wie Dosen, Kästen, Etuis, Spielzeuge, Stöcke, Fächer, Knöpfe, auch Jagd-und Reisezubehör. Das Spektrum der Materialien reicht von Holz, Elfenbein, Horn über Bernstein, Perlmutt, Schildpatt bis hin zu verschiedenen Lack- und Lederarbeiten.

Der hohe Rang der Besitzer verlangte auch in den Wohnräumen nach einer gewissen Repräsentation, was die Fülle an kleinen Kostbarkeiten auf Schreibtischen und in Vitrinen erklärt.

Sie waren Teil des Gesamtentwurfes, bekundeten das Interesse ihrer Besitzer an Kunst und Kultur wie auch ihren Stolz auf die eigene Dynastie. Zur Raumausstattung gehören sie beispielsweise in den Schreibkabinetten der preußischen Kronprinzessin Elisabeth im Schloss Charlottenhof oder der Königin Augusta im Schloss Babelsberg.
Hervorzuheben sind u.a. Spielbretter mit ihren Metall- und Elfenbeineinlagen, die das logische und strategische Denken förderten und von jeher ein Teil der höfischen Bildung waren, oder die Reste des Turniergeräts vom „Fest der Weißen Rose“ am Neuen Palais 1829, die zu den beachtenswerten Erinnerungsstücken gehören.

Kustodin
Dipl. phil. Claudia Meckel

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