Vom Jagdschloss zum Schlossmuseum

Expertinnenführung zu 22 Jahren Schlossmuseum mit Schlossleiterin Dr. Margrit Schulze, SPSG

Nach dem Tod Friedrich Wilhelms I. geriet das Schloss Königs Wusterhausen in Vergessenheit und verwahrloste. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es auf Initiative des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. und anschließend seines Bruders, König Wilhelm I., des späteren Kaisers, renoviert und im Geschmack der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neu eingerichtet. Bis 1913 diente es als Jagdschloss der Hohenzollern.

Nach dem Ende der Monarchie ging das Anwesen in den Besitz der preußischen Schlösserverwaltung über, die das Schloss 1927 als Museum für das Publikum öffnete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zunächst Sitz der sowjetischen Militäradministration, bevor es eine Berufsschule der Deutschen Finanzverwaltung und später Verwaltungssitz der Stadt Königs Wusterhausen wurde. Nach der Rückübertragung des Schlossensembles 1991 und umfangreichen Bau- und Restaurierungsmaßnahmen konnte das Schlossmuseum im Jahr 2000 durch die SPSG eröffnet werden.

In einer Führung erläutert Schlossleiterin Dr. Margrit Schulze die wechselvolle Nutzungsgeschichte des Schlosses nach dem Tod des „Soldatenkönigs“ bis in die heutige Zeit.

Freitag, 07.10.2022 16:00

Adresse

Schloss & Garten Königs Wusterhausen
Schlossplatz 1
15711 Königs Wusterhausen

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03375.211700 oder schloss-koenigswusterhausen(at)spsg.de

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