Gesprengter Bunker im Volkspark Friedrichshain. Foto: Otto Donath, 1949

Mont Klamott. Die Trümmerberge im Volkspark FriedrichshainFührung durch den Volkspark Friedrichshain mit Caroline Böttcher

GartenForum Glienicke

Das größte Mahnmal für die Zerstörung Berlins im Zweiten Weltkrieg liegt im Verborgenen: eine künstliche Bergkette, bestehend aus Kriegstrümmern. Nach dem Krieg fielen in Berlin rund 75 Millionen Kubikmeter Schutt an, von denen etwa ein Drittel in fast 20 sogenannten Trümmerbergen aufgeschüttet wurde. So entstand ein neues topographisches Relief der Stadt. Durch ihre landschaftliche Gestaltung ist heute kaum noch sichtbar, dass diese Berge menschengemacht sind. Als Parks dienen sie der Erholung und Freizeit, zugleich verbergen sie unter ihrer Oberfläche die zerstörten Teile der Stadt.

Die Künstlerin Caroline Böttcher führt durch den Volkspark Friedrichshain mit seinen zwei Trümmerbergen. Die Tour widmet sich ihrer Geschichte, der Beseitigung von Kriegsarchitektur nach 1945, der Bedeutung der Grünflächen für Berlin und der Frage nach dem Denkmalwert der Trümmerberge. 
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Veranstalter: GartenForum Glienicke

Volkspark Friedrichshain

Treffpunkt:
Filmtheater am Friedrichshain (Vorplatz)
Bötzowstraße 1–5
10407 Berlin

8 €, Studierende/Auszubildende: frei

Anmeldung per E-Mail an info(at)gartenforum-glienicke.de bis 26.06.2026
max. 40 Teilnehmende

Die Veranstaltung wird von der Architektenkammer Berlin als Weiterbildungsveranstaltung mit 2 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Minuten) anerkannt.