Abgeschlossen | Schloss Charlottenburg: Neuer Flügel

Der Neue Flügel nach Abschluss der Sanierung, Foto: Wolfgang Pfauder
Kurz vor Abschluss der Sanierung
Schutz der Goldenen Galerie im Neuen Flügel
Sanierung der Fassade
Arbeiten am Dach
Vorbereitungen: Abnahme von Gemälden

Die ersten Bauabschnitte sind abgeschlossen: Nach der Fassadensanierung des Neuen Flügels und des Küchenflügels sowie der Modernisierung der Infrastruktur im Kellergeschoss war die Wiedereröffnung des Neuen Flügels für das Publikum am 26. Dezember 2014 ein besonderer Höhepunkt der Masterplanarbeiten am Schloss Charlottenburg.

Der Neue Flügel und der Küchenflügel sind von Bauplanen und Gerüsten befreit, womit die zurückhaltende Eleganz der Schlossanlage in ihrer ganzen Schönheit wieder sichtbar geworden ist.

Die Sanierungsarbeiten mit den Schwerpunkten Energieeinsparung und Verbesserung der raumklimatischen Bedingungen sowie Brandschutz waren dringend erforderlich, der Zustand des Hauses war bedenklich. Da das Schloss Charlottenburg jedoch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins gehört, bleiben während der Sanierungsarbeiten wesentliche Teile des Schlosses immer für die Besucher geöffnet.

Bei der Hüllensanierung des Neuen Flügels wurden die raumhohen Fenster überarbeitet und bauphysikalisch ertüchtigt, Reparaturen an Naturstein- und Putzoberflächen der Fassade sowie an den schmiedeeisernen Ziergittern ausgeführt und die Dacheindeckung komplett erneuert. Eine besondere Herausforderung waren die statischen Sicherungen am Traufgesims und am Sockel der Ziervasen auf der Attika. Schließlich erhielten die Fassaden einen neuen Anstrich, der dem Neuen Flügel seine edle Ausstrahlung gibt.

Unsichtbar für Besucher blieben wichtige Maßnahmen unter dem Dach. Dazu gehörten neben der Dämmung der Geschossdecke zum Dach auch die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen zur Beheizung der beiden großen Säle, Weißer Saal und Goldene Galerie. Im Weißen Saal wurde außerdem die Zeit genutzt, das durch Wasserschäden in Mitleidenschaft gezogen Deckengemälde Hann Triers aus dem Jahre 1974 zu restaurieren. 

Im Kellergeschoss wurde die technische Infrastruktur mit dem Schwerpunkt zur Einsparung von Primärenergie überarbeitet, teilweise erneuert und neu strukturiert. In diesem Zusammenhang wurden auch umfangreiche Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz, wie das Trennen der Kellerbereiche in Brandabschnitte, die flächendeckende Brandüberwachung sowie die Ertüchtigung der Wand- und Deckendurchdringungen der Installationen durchgeführt.

Schlösser und Gärten

Zuwendungsgeber

Das Sonderinvestitionsprogramm für die preußischen Schlösser und Gärten (Masterplan) wird gefördert durch den Bund (Staatsministerin für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln der Länder Berlin (Senatsverwaltung für Kultur und Europa) und Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur).

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