Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Auf den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte

Bildungsangebot für Klassenstufen 4 bis 13

Im Rahmen eines Projekttages erkunden die Schülerinnen und Schüler an drei verschiedenen Orten in der Landeshauptstadt Potsdam die Einflüsse der Migranten, die seit über 1000 Jahren in die Mark Brandenburg gekommen sind, auf die brandenburgisch – preußische Geschichte.

In der Ausstellung im HBPG lernen sie die brandenburgische Landesgeschichte anhand historischer Zeugnisse einzelner Migrantengruppen – von den Slawen bis zu den Soldaten aus der Zeit Friedrichs des Großen kennen. Dabei wird deutlich, dass die Menschen, die über Jahrhunderte nach Brandenburg kamen, dazu beigetragen haben, dem Land sein unverwechselbares Gesicht zu geben.

Auf einer Stadtrallye geht es durch die historische Mitte Potsdams. Ausgestattet mit Aufgaben in einer Geschichtstasche entdecken die Schülerinnen und Schüler selbstständig auf nicht einmal einem Quadratkilometer Spuren der Hugenotten, der Holländer und sogar der Slawen.

Im Park Sanssouci geht es ebenfalls auf Spurensuche. Woher kam die Familie Friedrichs des Großen und wer hat sich die Geschichte von Apoll und Daphne ausgedacht?  Gab es in Brandenburg schon immer Feigen? Und wer hat eigentlich die ersten Orangerien gebaut?
Auf der Terrasse des Schlosses Sanssouci erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Sprache bei Hof gesprochen wurde und woher die Idee für die Gestaltung des Schlossparks kam. Sie sehen Weinstöcke, Feigenbäume und Skulpturen antiker Götter aus italienischen Marmor.
Gleich neben dem berühmten Schloss Sanssouci geht es dann ins Schloss Neue Kammern. Ursprünglich war dieses Haus als Orangerie gedacht. Hier konnten die Gärtner Friedrichs des Großen die Orangenbäume des Königs in den kalten Wintermonaten vor dem Erfrieren bewahren. Und auch diese Bäume waren Migranten. Die Apfelsine, der Apfel der aus China kam, war etwas ganz Besonderes und nur auf königlichen Tafeln zu finden.

Das Programm eignet sich für die Klassenstufen 4–12
Die Führungen und die Stadtrallye sind auf die verschiedenen Jahrgangsstufen abgestimmt.
Das Programm ist für Rollstuhlfahrer/innen geeignet.

Das Angebot wird bereichert durch das „Historische Mittagsmahl“ in der Gewölbehalle im Kutschstall. Bei klassischer Musik und Kerzenschein wird ein einfaches Menü angeboten, das sich am Speiseplan von vor 250 Jahren orientiert.

Das Projekt ist ein gemeinsames Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.
Kulturelle und historische Bildung ist grundlegend für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb unterstützt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung das Projekt „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ als nachhaltige und zukunftsweisende Investition in die Bildung junger Menschen.

Adresse

Neue Kammern
Park Sanssouci
14469 Potsdam

Anreise/ Karte

Parkplätze:

Besucherparkplatz an der Historischen Mühle 

Kontakt & Buchung

Projektbüro „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“
Ina Plitta
besucherservice(at)gesellschaft-kultur-geschichte.de
Tel.: 0331.6 20 85-55
Fax: 0331.6 20 85-65
http://www.hbpg.de

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