Finanzierungsabkommen für die SPSG unterzeichnet

Staatsministerin Dr. Christina Weiss gibt gleichzeitig Sondermittel für die Sanierung der Terrassentüren von Schloss Sanssouci

"Als Vertreter der Zuwendungsgeber Bund sowie Berlin und Brandenburg haben Dr. Christina Weiss, Staatsministerin für Kultur und Medien, der Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Thomas Flierl (Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin), und die stellvertretende Vorsitzende, Prof. Dr. Johanna Wanka (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg), in Gegenwart des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, das Abkommen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung bis einschließlich 2008 unterzeichnet. Danach erhält die SPSG öffentliche Zuwendungen in Höhe von insgesamt 32,4 Millionen Euro jährlich.

Prof. Dorgerloh begrüßt ausdrücklich das Engagement der Zuwendungsgeber: "Mit diesem Finanzierungsabkommen haben sich der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg klar zu ihrer Verantwortung für die preußischen Schlösser und Gärten als eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Deutschlands bekannt."

Der Zuschuss des Bundes beträgt 12,9 Millionen Euro, Brandenburgs 11,3 Millionen Euro und Berlins 6,6 Millionen Euro. Im Wege der Projektförderung gibt der Bund außerdem jährlich 981.000 Euro Fördermittel. Die Länder Berlin und Brandenburg sichern darüber hinaus den Betrieb der Schloss- und Parkanlage Paretz sowie des Schlossmuseums Oranienburg (jährlich insgesamt 424.700 Euro) und der Schloss- und Parkanlage Schönhausen (200.000 Euro).

Staatsministerin Dr. Weiss stellte außerdem 150.000 Euro für die dringend notwendige Sanierung der Terrassen-Türen von Sanssouci zur Verfügung. Die 168 Doppeltüren der Terrasse sind Neubauten aus einer Instandsetzungsmaßnahme des Weinbergs in den Jahren 1982 bis 1986. Die Türen, damals aus hochwertiger Eiche hergestellt, sind inzwischen stark verwittert. Für die notwendige Grundinstandsetzung von Mai bis September 2006 müssen sämtliche Türflügel ausgebaut, neu gerichtet sowie gang- und schließbar gemacht werden. Die Verkittung der Verglasung muss komplett erneuert und beschädigte Scheiben ausgetauscht werden. Risse, Löcher und offene Fugen werden verspachtelt, verrottete Rahmenhölzer und -verbindungen erneuert. Anschließend werden Maler die vorhandene Farbbeschichtung komplett abbrennen und neu auftragen."

Kontakt

Frank KallenseeSPSG | GeneraldirektionPressesprecher
Postfach 60 14 62
14414  Potsdam
Fax: 0331.96 94-102