Presse-Material: Jagdschloss Grunewald

Jagdschloss Grunewald

Berlin

Im Jahre 1542 ließ der jagdfreudige Kurfürst Joachim II. Hektor von Brandenburg am Ufer des Grunewaldsees den Grundstein für ein Jagdhaus im Stil der Renaissance legen. Das Haus wurde „zum gruenen Wald“ genannt und gab damit dem umliegenden Grunewald seinen Namen.

Das höfische Jagen im Grunewald war bei fast allen preußischen Herrschern beliebt. Entsprechend der Bedürfnisse und der Zeit wurde das Jagdschloss immer wieder umgebaut und mit Nebengebäuden erweitert. Anfang des 18. Jahrhunderts veranlasste König Friedrich I. in Preußen nach seiner Selbstkrönung, entsprechend den neuen Ansprüchen repräsentative barocke Erweiterungen und kleinere Hofgebäude zu bauen. Friedrich der Große ließ ab 1765 das Jagdzeugmagazin errichten, um diverse Jagdutensilien wie Wagen, Netze, Lappen und Decken aus den verschiedenen Hofjägereien zusammenzutragen. Die letzten Umbauten unter preußischer Herrschaft fanden 1901–1904 für Kaiser Wilhelm II. statt, welcher sich das Schloss für große Hofjagden herrichten ließ. Seit 1927 in preußischer Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten wurde das kaum noch möblierte Schloss 1932 mit Gemälden des 15. bis 19. Jahrhunderts ausgestattet und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

1949 wurde das Jagdschloss Grunewald, das im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört blieb, als erstes Museum Berlins wieder eröffnet. Im Erdgeschoss erfährt der Besucher außerdem Interessantes über die Baugeschichte des Hauses. Die Dauerausstellung im Jagdzeugmagazin zeigt neben Jagdutensilien verschiedene im Grunewald angewandte Jagdmethoden. Ab Herbst 2011 eröffnet im Jagdschloss Grunewald eine neue Ausstellung mit Gemälden von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Cranach d. J.

Auf dem Hof und in den Nebengebäuden finden regelmäßig kleine Veranstaltungen und Konzerte statt.

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