Orangefest in Oranienburg

Traditionell feiert Oranienburg sein Orangefest am letzten Sonntag im April.

In Anlehnung an den niederländischen Koningsdag wurde die Veranstaltung 2007 zunächst als kleines Schlossfest ins Leben gerufen.

Mit dem Orangefest erinnern wir an die niederländischen Traditionen Oranienburgs und an die Namensgeberin der Stadt, Louise Henriette von Oranien-Nassau (1627–1676). Sie legte mit dem Ausbau des Ortes die Grundlagen für die Entwicklung der Region in und auch um Oranienburg nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Als Reminiszenz an die Namensgeberin der Stadt sind zum Orangefest jedes Jahr Gäste aus den Niederlanden zu Besuch, die mit traditionellem niederländischen Handwerk, Musik und Tanz in die Heimat der Louise Henriettes entführen.

Leider kann das Orangefest in diesem Jahr pandemiebedingt zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Dennoch wollen wir die niederländische Prägung der Stadt Oranienburg und die Wurzeln ihrer Namensgeberin Louise Henriette von Oranien zumindest auf dieser Seite würdigen.

Impressionen

Unsere Fotogalerie vermittelt Eindrücke von den Festen der vergangenen Jahre

 

Themensammlung

 

Rezepte

Ergänzend zur Geschichte der Oranier haben wir Ihnen außerdem einige historische und zeitgenössische Rezepte rund um die Orange zusammengestellt.

 

Was hat das Schloss Oranienburg eigentlich mit der Orange zu tun?

Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm heiratete 1646 Prinzessin Louise Henriette von Oranien, nach der auch das Schloss Oranienburg benannt wurde. Die Fürsten von Oranien nutzten die zufällige Namensgleichheit ihres Stammsitzes „Orange“, einer Stadt im Südosten Frankreichs, mit der Orange und machten die symbolträchtige Frucht zum Zeichen ihrer Dynastie. Seit der Antike ranken sich sagenumwobene Geschichten um diese „Goldenen Früchte“, die Unsterblichkeit verhießen. Die Orange galt unter anderem als Symbol für einen klugen und umsichtigen Herrscher und bei der Geburt eines Thronfolgers für die Ankunft eines „Goldenen Zeitalters“.

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