Wissenslandschaft. Skizzen zur literarischen Bildung des Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau

Vortrag mit Ulf Jacob, Soziologe, HWR Berlin

Seit seiner Jugend setzte sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau mit den zeitgenössischen Diskursen in Philosophie, Religion, Wissenschaft und Geschichtsschreibung auseinander. Die durch Lektüren und geistigen Austausch gewonnenen Einsichten beeinflussten nicht nur sein Selbst- und Weltbild, sondern auch sein künstlerisches Schaffen. Ein zentrales Motiv war dabei die Idee der Vervollkommnung. Der Vortrag bietet einen Einstieg in Pücklers Wissenslandschaft und erörtert verschiedene Interessenschwerpunkte seiner Branitzer Altersjahre.

Vorträge im Rahmen der Ausstellung „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin“
Hermann von Pückler war ein ganz eigener Charakter. Er war neugierig, ein wenig in sich selbst verliebt, immer von sich selbst überzeugt. Er war unternehmend, reiste durch die Welt, sah und wollte gesehen werden. Er sammelte Anregungen und Ideen, setzte sie, wann immer er konnte, um, in Muskau, Branitz, Babelsberg; am liebsten frei nach seinem eigenen Kopf. Wenn er dies nicht leicht konnte, suchte er Beistand, etwa bei Kaiserin Augusta. Was er tat und wie er das machte, davon gibt die Vortragsreihe zur Ausstellung in Babelsberg einen Eindruck. Sie behandelt alles, was Pückler wichtig war: Reisen, Frauen, Gartenkunst.

Vortrag in Kooperation mit der Pückler Gesellschaft e. V. Berlin und dem Research Center Sanssouci (RECS)

29.09.2017 18:30 Uhr

Adresse

Schloss Glienicke
Königstraße 36
14109 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Berlin, Schlossgarten Glienicke, Blick über die Löwenfontäne zum Schloss.

Treffpunkt:

Vortrag im Kavalierflügel

Anreise

Preise

Eintritt frei

Zugänglichkeit

  • bedingt rollstuhlgeeignet

Anmeldung

030.8 05 867 517 oder gfg(at)spsg.de