„... und zum Weihnachtsfest ein Schloss…“

Weihnachtliche Kostümführung mit Friedrich Wilhelm I. Königin Sophie Dorothea im Rahmen des Königlichen Weihnachtsmarkts

Gerade einmal 10 Jahre alt war Kurprinz Friedrich Wilhelm, der spätere „Soldatenkönig“, als er von seinen Eltern am 24. Dezember 1698 das Schloss Königs Wusterhausen als Geschenk erhielt. Was aus diesem wurde und wie die königlichen Bewohner in ihm lebten, erfahren Besucher bei einem Rundgang durch ausgewählte Schlossräume.

Friedrich Wilhelm I. pflegte seine Weihnachtseinkäufe auf Weihnachtsmärkten zu tätigen. Von dort ließ er „verschiedene Kostbarkeiten von Silber und allerhand Spielsachen nach dem Schlosse bringen.“ Am Abend wurden die gekauften Sachen an die Königin, Prinzen und Prinzessinnen verschenkt. Die Königin bekam zu Weihnachten 1735 eine goldene Brandrute für den Kamin, die sechzehnhundert Taler kostete.

Der „Soldatenkönig“ sorgte zu Weihnachten auch für Ordnung. Während das Weihnachtslied (Quem pastores laudavere) im Wechselgesang vorgetragen wurde, kam es in den märkischen Kirchen immer wieder zu Tumulten. Als die Geistlichen bei der Schilderung der Geburt Christi die Laute von Ochs und Esel nachahmten, antworteten die Gemeindemitglieder, von denen viele Masken vom Erzengel Gabriel oder Knecht Ruprecht trugen, mit einem kräftigen Muh oder I-Ah. Friedrich Wilhelm I. ließ derartige „Christabend-Ahlfanzereien“ 1739 durch ein Edikt verbieten.

In einer Kostümführung berichten Friedrich Wilhelm I. (Mike Sprenger) und Königin Sophie Dorothea (Manuela Sprenger) von königlichen Edikten, Weihnachtsbräuchen und Geschenken.

15.12.2019 15:00 Uhr

Adresse

Schloss Königs Wusterhausen
Schlossplatz 1
15711 Königs Wusterhausen
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Schloss Königs Wusterhausen

Treffpunkt:

Schlosskasse

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Haltestelle "Königs Wusterhausen, Schloß"

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