Schlossgespräche: Daniela Dahn

mit dem Historiker Robert Rauh

„Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht.“ Daniela Dahn mischt sich ein – seit Jahrzehnten. In der Veranstaltungsreihe Schlossgespräche diskutiert Moderator Robert Rauh mit der streitbaren Journalistin und Schriftstellerin über deren berufliche Biografie und aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin und aufgewachsen in Kleinmachnow, studierte in Leipzig Journalistik und arbeitete zunächst als Fernsehjournalistin. Seit 1982 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Im Herbst 1989 war sie Gründungsmitglied des „Demokratischen Aufbruchs“, aus dem sie sich später wieder zurückzog.

Für Aufsehen sorgten ihre Bücher über die Folgen der Wiedervereinigung; den Bestseller „Westwärts und nicht vergessen“ von 1996 bezeichnete Günter Gaus als „Oppositionsbuch im allerbesten Sinne“. Daniela Dahn, die sich selbst als „vagabundierende Linke“ sieht, kritisiert gesellschaftliche Verhältnisse, hinterfragt scheinbare Selbstverständlichkeiten und ist offenbar eine der Frauen, wie die Süddeutsche Zeitung konstatiert, „die sich nicht so richtig fürchten können, vor nichts und niemandem“.

Information: www.schönhausener-schlossgespräche.de

17.10.2017 19:00 Uhr

Adresse

Schloss Schönhausen
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Berlin, Schloss Schönhausen, Gartenseite, mit Bassin.

Treffpunkt:

Schlosskasse

Anreise

Tram M1 oder Bus 250 bis Tschaikowskistraße
S 2 (Richtung Buch/Bernau) oder U 2 bis Pankow

Parkplätze nur begrenzt vorhanden

Preise

12 Euro / ermäßigt 10 Euro

Zugänglichkeit

  • rollstuhlgeeignet