Pücklers Erbe

Eine Gartenführung mit Karl Eisbein, dem ehemaligen Fachbereichsleiter in Babelsberg, zu den Prinzipien Pücklerscher Parkgestaltung

Die deutsch-deutsche Grenzanlage zerstörte über Jahrzehnte weite Teile des Parks Babelsberg. Der ganze Süd- und Westhang wie auch die Schlossumgebung waren bis Anfang der 1960er Jahre zugewuchert. Um 1968 wurden diese Flächen erst sporadisch und dann intensiver  wieder erlebbar gemacht.

Aber Gärtner sind Visionäre. So wie einst Fürst Pückler den Wahnwitz unternahm, auf einem Sandberg künstliche Gewässer anzulegen, den feinkörnigen Boden zu einem künstlerischen Bodenrelief zu modellieren und auf diesem einen Garten wie ein begehbares Bild zu gestalten, stand Karl Eisbein vor der Herausforderung, aus der zu Teilen verwüsteten Landschaft wieder das Gartenkunstwerk hervorzuzaubern. Da ist schon viel Vorstellungskraft gefragt, sich in Pücklers „Handschrift“ hineinzuarbeiten. Es wurde nach alten Plänen geforscht, nach verschwundenen Wegen gegraben, Hügel und Senken neu modelliert, Sichten freigeschnitten und fehlende Gehölze neu gepflanzt. Das alles ging nicht von heute auf morgen und auch nicht allein.

Karl Eisbein führt unterhaltsam und kenntnisreich durch die wieder erschaffenen Gartenareale vom Park Babelsberg. Der Abend klingt stimmungsvoll aus mit Musik und einem Glas Sekt.

10.05.2017 18:30 Uhr

Adresse

Park Babelsberg
Schlosspark Babelsberg
14482 Potsdam
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Potsdam, Schloss Babelsberg, Blick aus der Luft über Schloss und Park Babelsberg, im Hintergrund die Glienicker Brücke.

Treffpunkt:

Eingang Schloss Babelsberg

Anreise

Preise

15 Euro / ermäßigt 12 Euro

Zugänglichkeit

  • bedingt rollstuhlgeeignet

Anmeldung

Ticket-VVK: in den Besucherzentren im Park Sanssouci und an allen Schlosskassen sowie online: https://tickets.spsg.de