Konzert zur Saisoneröffnung im Jagdschloss Gunewald

Duo-Raritäten von Bach, Glière, Ravel, Holliger und Bartók

Im Saisoneröffnungskonzert 2019 des Jagdschlosses Grunewald lässt das in Berlin lebende Künstlergespann Nils Arne Schneider und Michal Vitale Duo-Raritäten für Violine und Violoncello von Bach, Glière, Ravel, Bartók und dem zeitgenössischen Schweizer Komponisten Heinz Holliger erklingen.

Nils Arne Schneider wurde in Bremen geboren und studierte in Österreich bei Prof. Helfrich Fister Violine sowie Kammermusik bei Prof. Helmuth Puffler an der Musikuniversität Wien. Studien in Alter Musik belegte er bei Prof. Thomas Feodoroff. Sein Aufbaustudium absolvierte er bei Prof. Valerie Rubin an der Hochschule für Musik Nürnberg. Nils Arne Schneider war Mitglied des Netherlands Youth Orchestra und der Jungen Deutschen Philharmonie, wo er als Stimmführer agierte. Viele Jahre spielte bei den Essener Philharmonikern und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm, wo er die Stelle als Vorspieler inne hatte. Seit 2016 leitet Nils Arne Schneider den Fachbereich Streichinstrumente der Musikschule City West Berlin.

Michal Vitale ist eine italienische Cellistin. Sie erhielt ihre ersten Cellostunden in einer Garage, folgte  später ihrer Neugier an ein kanadisches Forschungszentrum, in der Hoffnung, durch das Wissen über die Neurokognition der Musik die Theorie mit der Praxis besser zu verbinden. Die meiste Zeit verbrachte sie jedoch in den Peñas Flamencas der Stadt, und irgendwann wurde ihr klar, dass ein Leben ohne Cello ungut ausgegangen wäre.
Michal ist den Stiftungen, den Arbeitgebern, und den Menschen, die ihr eine lange und späte künstlerische Ausbildung ermöglicht haben, sehr dankbar. Johannes Goritzki und Tilmann Wick haben sie in ihren Klassen aufgenommen und ihre innere Stimme hervorgelockt. Nicht zufälligerweise kristallisierte sich dabei heraus, was sie immer schon gewusst hatte: trotz aller Konzerterfahrung floß ihr nichts wärmer im Blut als das Unterrichten. Also trat sie eine Stelle als Professeur an einem französischen Conservatoire an, später eine Fachgruppenleitung und pädagogische Festanstellung an der Bezirksmusikschule Neukölln, wo sie ihrer idée fixe nachgeht, die Musik dorthin zu tragen, wo sie immer weniger ertönt, und am meisten gebraucht wird.

Programm

Maurice Ravel, Sonate für Violine und Violoncello  (1922)
1. Allegro
2. Très vif
3. Lent
4. Vif, avec entrain

Johann Sebastian Bach, Zweistimmige Inventionen BWV 772-786  (1723)

Reinhold Glière, 8 Stücke op. 39  (1909)
1. Prelude
2. Gavotte
3. Berceuse
4. Canzonetta
5. Intermezzo
6. Impromptu
7. Scherzo
8. Etude

Heinz Holliger, Duo für Violine und Violoncello  (1982)

Béla Bartók, Ungarische Volksmelodien Sz 53  (1913)
von Karl Kraeuter für Violine und Cello transkribiert
1. Allegro ironico
2. Allegretto
3. Moderato
4. Choral: Andante
5. Allegretto
6. Con moto
7. Vivace

10.03.2019 16:00 Uhr

Adresse

Jagdschloss Grunewald
Hüttenweg 100 (am Grunewaldsee)
14193 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
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Treffpunkt:

Die Aufführung findet in der Alten Küche (evtl. im Jagdzeugmagazin) statt.

Anreise

Es stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung (Hüttenweg / Parkplatz Forsthaus Paulsborn).

Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel: Bus 115, X10 oder X83 bis Clayallee / Königin-Luise-Straße, von dort ca. 15 Minuten Fußweg.

Preise

16,40 Euro / ermäßigt 13,10 Euro inkl. VVG und Schlosseintritt um 15 Uhr. 

Ticket-Vorverkauf hier und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Schlosskasse im Café.
(030.8 13 35 97 oder schloss-grunewald(at)spsg.de).

Zugänglichkeit

  • bedingt rollstuhlgeeignet

außer Schlossbesuch

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