Kammerphilharmonie Amadé – Serenadenkonzerte auf dem Schlosshof

unter der Leitung von Frieder Obstfeld

Jospeh Lanner: Die Romantiker
Joseph Haydn: Cellokonzert C-Dur
Pjotr IljitschTschaikowsky: Andante cantabile für Violoncello und Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento F-Dur KV 247 "Erste Lodronische Nachtmusik"

Kammerphilharmonie Amadé
Thomas Demenga, Violoncello
Frieder Obstfeld, Leitung

Nach ihren glanzvollen Konzerten in den vergangenen beiden Sommern gastiert die Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld in dieser Saison gleich mit drei unterschiedlichen und vielseitigen Programmen im Jagdschloss Grunewald.

Im dritten Konzert der Reihe konzertiert die Kammerphilharmonie Amadé mit einem der bedeutendsten Musiker unserer Zeit: Der Schweizer Cellist und Komponist Thomas Demenga wird Meisterwerke der Celloliteratur von Haydn und Tschaikowsky spielen. Zum Abschluß des Konzertzyklus` spielt die Amadé eines seiner Herzensstücke: Die „ Erste Lodronische Nachtmusik“.
W.A. Mozart komponierte dieses Divertimento im Jahre 1776 als Zwanzigjähriger. Der Mozart-Biograph Alfred Einstein hat einmal geschrieben, diese Musik gehöre „zum Reinsten, Heitersten, Beglückendsten, Vollkommensten, was je musikalische Formen angenommen hat“, und es würde Leute geben, „die einen ganzen Akt „Tannhäuser“ oder „Lohengrin“ oder eine ganze romantische Sinfonie für dieses verlorene Paradies der Musik hergeben“.
Dennoch hört man das bezaubernde Stück nur selten im Konzert. Das liegt zunächst an den virtuosen Anforderungen, aber auch die erforderliche Intimität im Tonfall ist nicht ganz leicht herauszubringen. So kam es, daß die Lodronische Nachtmusik ihr Dasein im Verborgenen fristet, völlig unverdient, wie Frieder Obstfeld und seine Musiker meinen.

Als international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge gehört Thomas Demenga zu den herausragenden Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er an vielen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt und tritt in zahlreichen Konzerten mit MusikerkollegInnen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer und Thomas Zehetmair auf. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mstislav Rostropovich, Dennis Russell Davis, Wolfgang Sawallisch und Sándor Végh zusammen und trat mit Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, L’Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien, Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester auf. Eine umfangreiche Reihe von CD-Einspielungen, erschienen bei ECM New Series dokumentiert Thomas Demengas künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle Weise.

Die Kammerphilharmonie Amadé ist ein europäisches Orchester aus Überzeugung.
Die Musiker leben in Berlin, Wien, Budapest, Lausanne und an vielen anderen Orten und kommen jährlich bis zu zehnmal zusammen, um unter der Leitung ihres Dirigenten Frieder Obstfeld miteinander zu musizieren und eine wohl nur in der musikalischen Praxis mögliche Übereinstimmung und Harmonie finden. Diese Harmonie mit den Zuhörern zu teilen, betrachtet die Kammerphilharmonie Amadé als ihre Mission.
Das Orchester konzertierte mit Musikerlegenden des 20. Jahrhunderts wie Ida Haendel, Bruno Leonardo Gelber, Sergio Fiorentino und Natalia Gutman und renommierten Solisten wie Khatia Buniatishvili, Sabine Meyer, Martin Stadtfeld, Vesselina Kasarova, Jörg Widmann und Emmanuel Tjeknavorian.
Die Kammerphilharmonie Amadé trat u.a. in der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Dortmund, der Philharmonie Essen sowie bei Festivals wie dem Rheingau-Festival, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem MIAGI-Festival, Südafrika auf.
2020 initiierten Frieder Obstfeld und die Kammerphilharmonie Amadé das Projekt „Musik zu den Menschen“, welches das Orchester im Sommer 2020 und 2021 durch Innenhöfe von Seniorenheimen und Krankenhäuser führte. Das Projekt wird im Sommer 2022 fortgesetzt und um Konzerte in Gefängnissen und Geflüchteten-Unterkünften erweitert.

 

Sonntag, 21.08.2022 18:00

Adresse

Jagdschloss Grunewald
Hüttenweg 100 (am Grunewaldsee)
14193 Berlin

Das Konzert findet auf dem Schlosshof statt.

 

Zur Infoseite des Veranstaltungsortes

Ihr Weg zu uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Haltestelle "Königin-Luise-Str./Clayallee (Berlin)" + ca. 1200m Fußweg

vbb-online | Fahrplanauskunft »

Parken

Parkplätze nur begrenzt vorhanden (Hüttenweg / Parkplatz Forsthaus Paulsborn).

Preise und Tickets

30 Euro / ermäßigt 15 Euro inkl. VVG und Schlossführung bis 17 Uhr.

Ticket-Vorverkauf hier, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Schlosskasse im Café

Barrierefreiheit

  • bedingt rollstuhlgeeignet

Ein Schlossbesuch ist barrierefrei nur im Erdgeschoss möglich.

Information zu SARS-CoV-2

Wir empfehlen das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske während der Veranstaltung.

Weitere Informationen und FAQ >

Logo: tip Berlin   Logo: reservix