Hildebrandt Gurlitt und das Schloss Schönhausen als Depot der „entarteten Kunst“

Vortrag mit Kunsthistorikerin Dr. Meike Hoffmann

Das Schloss Schönhausen wurde zwischen 1938 und 1941 als zentrales Depot für tausende Werke der sogenannten „entarteten Kunst“ genutzt. Nur wenige Kunsthändler hatten Zugang zu dem Depot, um Werke für einen Verkauf in das Ausland auszuwählen. Zu diesen gehörte auch Hildebrand Gurlitt. In der Münchner Wohnung seines Sohnes Cornelius Gurlitt wurden 2012 ca. 1.300 Arbeiten gefunden, deren Herkunft und Verbleib nach dem Krieg zum Teil unbekannt waren. Nach dem Bekanntwerden des Kunstfundes wurde die „Taskforce Schwabinger Kunstfund“ gegründet, die erforschen soll, welche der Werke aus dem Besitz des nunmehr verstorbenen Cornelius Gurlitt ihren Eigentümern zwischen 1933 und 1945 durch das nationalsozialistische Unrechtsregime verfolgungsbedingt entzogen wurden. Zu der „Taskforce“ gehört auch die Kunsthistorikerin Meike Hoffmann, die in ihrem Vortrag einen Einblick in die Biographie Hildebrand Gurlitts gibt, und die Verbindungen zum Schloss Schönhausen aufzeigt.

Achtung: Termin wurde verschoben!

Aus organisatorischen Gründen wurde die Veranstaltung vom 6. Mai auf den 27. Mai 2018 verschoben. Wir bitten um Verständnis!

27.05.2018 11:00 Uhr

Adresse

Schloss Schönhausen
Tschaikowskistraße 1
13156 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Berlin, Schloss Schönhausen, Gartenseite, mit Bassin.

Treffpunkt:

Schlosskasse

Anreise

Tram M1 oder Bus 250 bis Tschaikowskistraße
S 2 (Richtung Buch/Bernau) oder U 2 bis Pankow

Parkplätze nur begrenzt vorhanden

Preise

8 Euro / ermäßigt 6 Euro

Zugänglichkeit

  • rollstuhlgeeignet