FRAUENMACHT

Das Brandenburger Tor als Zeugnis der Friedensstrategie Friedrich Wilhelms II. und seiner Schwester Wilhelmine von Oranien. Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Zitha Pöthe

Im Oktober 1787 interveniert Friedrich Wilhelm II. militärisch im niederländischen Bürgerkrieg. Politisch vorbereitet hat diese Aktion seine Schwester, die Erbstatthalterin der niederländischen Republik Wilhelmine von Oranien. Die anschließende gemeinsame Allianz mit Großbritannien vermittelt sie ihm auch. In den Niederlanden und in Berlin feiern die Geschwister gemeinsam ihren Erfolg. Friedrich Wilhelm krönt den Bedeutungszuwachs Preußens mit dem Bau des Brandenburger Tores in Berlin.

Bis heute können wir am Brandenburger Tor ihre Erfolgsgeschichte ablesen: die Geschwister Hohenzollern, ihre Gegner, ihren Triumph, ihre Zukunftsvorstellungen, treten hier als mythologisch gewandete Figuren in Erscheinung.

Der Vortrag der Historikerin und Kunsthistorikerin Dr. Zitha Pöthe führt in den neuesten Forschungsstand ein und erläutert die auf klassischer Literatur und mythologischen Vorbildern basierende Bildsprache des Brandenburger Tores. Hauptaussagen der Bildarrangements, z. B. „der Sieg des Friedens bringt Ruhm“ und „Gerechtigkeit führt zu Herrlichkeit“, werden anhand zahlreicher Abbildungen nachvollzogen.

26.09.2015 18:30 Uhr

Adresse

Marmorpalais
Im Neuen Garten 10
14469 Potsdam
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Potsdam, Neuer Garten, Marmorpalais, Blick über den See, Abendstimmung.

Treffpunkt:

Vortrag im Konzertsaal

Anreise

Parkplätze:

An der Straße Am Neuen Garten, Besucherparkplatz am Schloss Cecilienhof.

Preise

8 Euro / ermäßigt 6 Euro

Anmeldung

0331.96 94-200 (Di–So) oder info@spsg.de