Eine Notwendigkeit, ein Bedürfnis und eine Herausforderung – die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich der Denkmalpflege im Muskauer Park

Vortrag von Dr. Renata Stachańczyk, Projektleiterin Nationales Institut für Kulturelles Erbe der Republik Polen

Die nunmehr seit beinahe 30 Jahren bestehende bilaterale Zusammenarbeit im Muskauer Park ist unter Denkmalschützern in Deutschland und Polen wohl bekannt. Die am Ende der 1980er Jahre geknüpfte Zusammenarbeit wurde zum Fundament der kurze Zeit später begonnenen Sanierung beider Teile des Parks, die ein neues Kapitel in seiner Geschichte eröffnete.

Sie ermöglichte die rechtliche Regulierung des Denkmalschutzes und stoppte den Prozess der Degradierung. Vor allem aber initiierte sie den Wiederaufbau der Komposition, die als Ganzes auf beiden Seiten der Lausitzer Neiße entworfen und infolge des Zweiten Weltkriegs durch die Grenze geteilt wurde. Das anfängliche Ziel, ein Eintrag ins UNESCO-Welterbe, welches 2004 erreicht wurde, legte den Verwalterinnen und Verwaltern auf beiden Seiten neue Pflichten auf, da der Wert dieses Ortes erhalten bleiben musste. Ferner waren sie auch dazu verpflichtet, sich um den Komplex zu kümmern, was die Suche nach neuen Partnerinnen und Partnern und neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit nach sich zog.

Veranstalter: GartenForum Glienicke

15.11.2018 18:00 Uhr

Adresse

Schloss Glienicke
Königstraße 36
14109 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Berlin, Schlossgarten Glienicke, Blick über die Löwenfontäne zum Schloss.

Treffpunkt:

17.45 Uhr, Kavalierflügel

Anreise

Preise

4 Euro

Zugänglichkeit

  • bedingt rollstuhlgeeignet