Ein Quart Geschichte: Baustelle Schloss Charlottenburg

Von der Kriegsruine zum Museumsschloss, Teil III. Führung mit dem Schlossbereichsleiter Rudolf G. Scharmann

60 Jahre nach dem Beginn des Wiederaufbaus ist das im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigte Schloss- und Gartenensemble Charlottenburg weitgehend originalgetreu rekonstruiert worden.

Mit der seit November 2012 laufenden mehrjährigen „Hüllensanierung“ wird Berlins größte Schlossanlage jetzt wieder zur „Schaustelle“. Neben der Erhaltung der Bau- und Denkmalsubstanz sind vor allem eine Senkung der Energieverbrauchswerte sowie eine deutliche Verbesserung der klimatischen und konservatorischen Bedingungen für die Präsentation der Kunstwerke angestrebt.

Auf einer ungewöhnlichen Entdeckungstour werden die verschiedenen denkmalpflegerischen Ansätze des Wiederaufbaus und der Rekonstruktion der Innenräume des Neuen Pavillons von Schlossleiter Rudolf G. Scharmann erläutert. Grundsätzlich sollte nur dasjenige wiederhergestellt werden, was durch Archivalien, Fotos und Fragmente gesichert war. Dabei wechselten die Methoden von der Totalrekonstruktion über die Teilrestaurierung und Konservierung bis hin zur freien Nachschöpfung. 

In Kooperation mit der VHS City-West

27.04.2017 15:00 Uhr

Adresse

Neuer Pavillon im Schlossgarten Charlottenburg
Spandauer Damm 10-22
14059 Berlin
Zur Infoseite des Veranstaltungsortes
Berlin, Schlossgarten Charlottenburg, Neuer Pavillon (Schinkelpavillon).

Treffpunkt:

Gruppenkasse im Ehrenhof

Anreise

Preise

10 Euro / ermäßigt 7 Euro

Anmeldung

nur telefonisch: 030.3 20 91-0 (9–17.30 Uhr)

Hinweis: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung ab vier Wochen vor Termin möglich.
Vorbestellte Karten bitte bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse abholen.

Die Sanierung des Neuen Pavillon und des Umfeldes wurde von der Europäischen Union kofinanziert (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)
Investition in Ihre Zukunft!