Italien in Potsdam

In königlichem Rahmen

Potsdam ist italienisch. Und so präsentiert sich das „preußische Arkadien“ mit seinen Schlössern und Gärten in diesem Jahr von seiner verführerischsten Seite. Anlass für das Themenjahr "Italien in Potsdam", an dem sich die Stadt Potsdam, das Museum Barberini und die SPSG beteiligen, ist die Ausstellung „Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom“ im Museum Barberini vom 13. Juli bis 6. Oktober 2019.

Der Veranstaltungsreigen der SPSG zu „Italien in Potsdam“ hat bereits begonnen mit Führungen zu duftenden Zitrusbäumen und anderen „Exoten im Winterschlaf“ in den Pflanzenhallen des Orangerieschlosses von Sanssouci (bis 13. April & ab 9. November, immer samstags, 13 Uhr). Das 300 Meter lange Gebäudeensemble mit seiner imposanten Terrassenanlage ist die Vollendung des „Preußischen Arkadiens“, das König Friedrich Wilhelm IV. erdacht hatte.

Auf der anderen Seite der Glienicker Brücke, im Berliner Schloss und Garten Glienicke, wird der Frühling am 31. März ganz italienisch begrüßt: „Benvenuta Primavera!“ Zur Sommersonnenwende am 21. Juni gibt es am gleichen Ort ein Open-Air-Konzert zum Geburtstag des früheren Hausherren Prinz Carl mit „Musik für den König von Neapel“.

Höhepunkt im August ist die Potsdamer Schlössernacht mit „Una Notte Italiana“, die an zwei Abenden (16./17. August) den preußischen Traum von Arkadien Wirklichkeit werden lässt. Am 31. August ist das Orangerieschloss im Park Sanssouci imposante Kulisse für den Konzertabend "La Dolce Vita"! Mit der sizilianischen Sängerin Etta Scollo und ihrem Quartett soll das süße italienische Leben nicht zu kurz kommen.

Weitere Veranstaltungen finden im südlichen Teil des Parks Sanssouci rund um die Römischen Bäder und Schloss Charlottenhof statt. Dazu gehören Gartenspaziergänge, Führungen, Lesungen und am 10. August ein außergewöhnliches Konzert. Mit seinem Werk „Pompeji“ hat der Komponist Radoslaw Pallarz den einstigen Bewohnern der untergegangenen Stadt eine Stimme gegeben. Die Texte für die Gesänge entnahm er den Graffiti, die an vielen Wänden in den Ruinen zu entdecken sind. Die reich geschmückte Villenarchitektur Pompejis spiegelt sich in den Römischen Bädern wieder, die Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) ab 1829 erbauen ließ.

Das Themenjahr

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Italien in Potsdams Schlössern

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