Masterplan Preußische Schlösser und Gärten

Ein Quart Geschichte – Die preußischen Schlösser und Gärten vor dem Verfall retten

Mit dem Sonderinvestitionsprogramm für die preußischen Schlösser und Gärten kann die Stiftung an den wichtigsten Brennpunkten der Berliner und Potsdamer Schlösserlandschaft besonders schwer geschädigte Bau- und Gartenanlagen sanieren, Gefährdungen – etwa durch Brand – beseitigen, die klimatischen Bedingungen für Kunstwerke optimieren sowie den Besucherservice an vielen Stellen verbessern.

Dank des Programms stehen der Stiftung bis 2017 insgesamt 155,03 Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung bedeutender nationaler Kulturgüter zur Verfügung. Der Bund trägt 77,5 Millionen Euro (50%) bei, das Land Brandenburg 53 Millionen Euro (2/3 von 50%) und das Land Berlin 24,53 Millionen Euro (1/3 von 50%).

Für die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms zur Verfügung gestellten Mittel hat die Stiftung einen Masterplan aufgestellt. In verschiedenen Schwerpunktbereichen kann sie damit die Herausforderung annehmen, unser kulturelles Erbe vor dem drohenden Verfall zu bewahren. Darüber hinaus sind weitere Anstrengungen erforderlich, um auch die übrigen Bauten und Anlagen für die Zukunft zu erhalten oder bisher begonnene Projekte fortzusetzen und zu einem guten Ende zu führen.

Wir danken unseren Förderern und Unterstützern für die bisherige Hilfe und würden uns freuen, wenn Sie uns auch weiterhin bei der Bewahrung unseres gemeinsamen Kulturerbes helfen möchten. Wie Sie die Arbeit der Stiftung auf vielfältige Weise unterstützen können, erfahren Sie hier.

Nach dem Planungsprozess werden derzeit die Sanierungsarbeiten in der Schlösserlandschaft sichtbar. Ein Prinzip des Masterplans ist es, die Schlösser trozt dieser Arbeiten weiter für Besucher geöffnet zu halten und Sie an den Fortschritten teilhaben zu lassen: Zum Beispiel im Rahmen von Sonderführungen, die Sie in unserem Veranstaltungskalender finden.


Vom Neuen Palais bis zum Schloss Rheinsberg

Sehen Sie hier alle Sanierungsprojekte im Überblick!


Kleine Spende rettet Großes: Online-Aktion für das Neue Palais erfolgreich abgeschlossen

Ein einzigartiges Kunstwerk der brandenburgisch-preußischen Geschichte konnte durch das Engagement zahlreicher Spenderinnen und Spender gerettet werden: Der prächtige Fußboden im Marmorsaal des Neuen Palais.

Die Restaurierung des stark gefährdeten Marmorbodens, der wie kein anderes Kunstwerk dieser Art im Original erhalten ist, war Teil des Masterplans. Doch waren – über das Sonderinvestitionsprogramm hinaus – weitere Anstrengungen erforderlich, um diesen 600 qm großen, reich inkrustierten Fußboden zu sichern. 

Mit der Online-Spendenaktion quartgeschichte.spsg.de haben wir über fünf Jahre lang um die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger geworben – mit Erfolg: Heute ist das kostbare Bodenmosaik gerettet und für nachfolgende Generationen bewahrt. Allen Spenderinnen und Spendern gilt unser herzlicher Dank!

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Ein Quart Geschichte: Die Publikation zum Masterplan

Unter dem Titel "Ein Quart Geschichte" stellt die SPSG die Masterplan-Projekte in einer Publikation vor: Sie trägt die Maße des historischen Quart-Formats (22,5 x 28,5 Zentimeter) und zeigt als Momentaufnahme die Bedeutung, den Verfall und die Rettung dieser Schlösser und Gärten.

Das attraktive Buch mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Umschlagposter und Postkarten-Leporello ist in einer limitierten Auflage für 20,00 Euro in den Museumsshops erhältlich. Der Verkaufserlös kommt der Restaurierung des Neuen Palais zu Gute.

Publikation im Museumsshop bestellen »

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Masterplan-Arbeiten im Film

An dieser Stelle sowie auf www.youtube.com/spsgKanal präsentieren wir Ihnen Filme, in denen die Experten der Stiftung über die fortschreitenden Arbeiten an den Masterplan-Projekten berichten.

Der erste Film der Reihe zeigt SPSG-Mitarbeiter bei ihren Forschungsarbeiten am Fußbodenmosaik und an der Deckenkonstruktion des Marmorsaals im Neuen Palais. Die Kamera folgt ihnen beim Einstieg in die enge Zwischendecke zwischen Marmor- und Grottensaal, wo sie sich auf die Spuren der Baumeister Friedrichs des Großen begeben. (Buch und Regie: SPSG-Restaurator Stefan Klappenbach)

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Zuwendungsgeber

Der Masterplan wird gefördert durch den Bund (Staatsministerin für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln der Länder Berlin (Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten) und Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur).

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