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  Masterplan Preußische Schlösser und Gärten

Die Projekte

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Schwerpunkt: Neues Palais
Potsdam, Sanssouci, Neues Palais Neues Palais [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf das Jahr 2012, in dem die SPSG zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen die Schau "Friederisiko" [›››] in und um das Neue Palais präsentiert. Restauriert wird derzeit u. a. der kostbare Marmorboden [›››] im größten Festsaal. Das einzigartige Kunstwerk soll im Jubiläumsjahr 2012 wieder erlebbar sein. Im Umfeld des Neuen Palais werden zahlreiche Wegeflächen instandgesetzt.
Friedrich der Große ließ das Neue Palais in nur sechs Jahren errichten. Er zwang dabei den Architekten seinen königlichen Gestaltungswillen auf, der nicht nur ein Meisterwerk des friderizianischen Rokoko hervorbrachte: Der größte Schlossbau Friedrichs des Großen in Sanssouci hat auch statische Probleme. Mit den Folgen des einstigen königlichen "Konjunkturprogramms" Neues Palais müssen sich die SPSG-Fachleute heute auseinandersetzen: Feuchtigkeit hat dem Schlossbau schwer zugesetzt.

Potsdam, Sanssouci, Kolonnade am Neuen Palais Kolonnade am Neuen Palais
Die Kolonnade am Neuen Palais bildet zusammen mit den Communs den Rahmen für den einstigen Festplatz, der sogenannten Mopke. Als letzte Kriegsruine in Sanssouci war das Natursteinbauwerk jahrzehntelang der Witterung ausgesetzt und befand sich in einem sehr desolaten Zustand. Es müssen komplexe Aufgaben im Bereich der Tragwerkplanung, der Baukonstruktion, der Natursteinrestaurierung und der wissenschaftlichen Denkmalpflege gelöst und 57 Skulpturen restauriert werden.
Abschluss Triumphtor: 2012

Potsdam, Sanssouci, Südorgebäude Südorgebäude: Besucherempfang am Neuen Palais
Am Neuen Palais entstehen in günstiger Anbindung an den ÖPNV neue Besuchereinrichtungen mit Kassen, Aufenthalts- und Informationsräumen, Museumsshop, Gastronomie etc. Dafür genutzt werden soll das vom Verfall bedrohte Südtorgebäude, das komplett saniert wird. Geplant ist auch der Neubau eines Schlossrestaurants sowie die Wiederherstellung der Gartenanlage in diesem Bereich.

Potsdamer Bauten: Dokumentieren, Sammeln, Informieren
Die derzeitige Unterbringung der Graphischen Sammlung / Plankammer, der Kunstgutdepots und Restaurierungsateliers im Neuen Palais ist vor allem aus Gründen des Brandschutzes und der Sicherheit äußerst problematisch. Auf dem Areal des ehemaligen Hans-Otto-Theaters in Potsdam sowie des Schirrhofs (Werkstätten der SPSG) sollen diese Funktionen daher zusammengezogen werden. Dies erfordert die Sanierung vorhandener Bauten sowie die Errichtung von bedarfsgerechten Neubauten. Mitten in der Stadt Potsdam werden zukünftig Bibliothek, Archiv, Fotothek und Dokumentation unter dem Namen Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) zu den preußischen Schlössern und Gärten ihren Platz haben und erstmals in diesem Umfang öffentlich zugänglich sein.

Park Sanssouci
Potsdam, Sanssouci, Orangerieschloss Orangerieschloss [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Pflanzenhallen der Neuen Orangerie (1851-1864, Stüler und Hesse nach Plänen von Friedrich Wilhelm IV.) dienen der Überwinterung von Kübelpflanzen, in den Sommermonaten sollen sie für Veranstaltungen genutzt werden. Der Hauptbau ist als Museumsschloss geöffnet. Das Bauwerk ist insbesondere im Dach- und Fassadenbereich stark schadhaft.
Abschluss: 2017

Potsdam, Sanssouci, Besucherempfang an der Historischen Mühle, Visualisierung des geplanten Schweizerhauses Besucherempfang an der Historischen Mühle
Die Besuchereinrichtungen im Bereich des Schlosses Sanssouci sollen für einen verbesserten Besucherservice und zum Schutz der Denkmäler konzentriert werden. Dafür müssen Remise und Mühlenhaus saniert und um einen Neubau in der Kubatur des einstigen Schweizerhauses ergänzt werden. Derzeit wird der Parkplatz neu gestaltet mit dem Ziel, im Bereich der Kreuzung Maulbeerallee / An der Orangerie eine Trennung von Fußgänger- und Autoverkehr und damit ein höheres Maß an Verkehrssicherheit für die Besucher zu erlangen sowie andererseits eine bessere Ausnutzung des Parkplatzes durch Erhöhung der Stellplatzanzahl für Busse und PKW zu erreichen.
Abschluss des ersten Bauabschnitts: 2013

Park Babelsberg
Potsdam, Schloss Babelsberg Schloss Babelsberg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Schloss Babelsberg (1834/35, Schinkel; 1844-1849, Persius und Strack) soll grundinstandgesetzt werden, um langfristig wieder vollständig als Museumsschloss genutzt werden zu können. Im Zeitraum des Sonderinvestitionsprogramms wird zunächst die Gebäudehülle mit Fassaden, Dächern, Außenfenster und -türen sowie die Dachkonstruktion mit der Zielvorgabe einer energetischen Optimierung saniert werden, ebenso die der befestigte Außenbereich, die Terrassen und Treppenanlagen.
Abschluss Hüllensanierung: 2017

Potsdam, Park Babelsberg Park Babelsberg [weitere Informationen zum Park ›››]
Das ab dem Jahr 1843 entstandene Bewässerungsnetz im Park Babelsberg wird komplett wiederhergestellt. Dazu werden im Maschinenhaus eine neue Pumpstation eingebaut, Druckrohrleitungen verlegt und Brunnen, Fontänen und Wasserläufe saniert.
Abschluss: 2017

Neuer Garten
Potsdam, Neuer Garten, Schloss Cecilienhof Schloss Cecilienhof [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Bausubstanz von Schloss Cecilienhof (1913-1917, Schultze-Naumberg), insbesondere die Gebäudehülle (Dächer und Fassaden), weist schwere Schäden auf, die zum Schutz des Gebäudes behoben werden müssen.
Abschluss: 2017

Potsdam, Neuer Garten, Marmorpalais Marmorpalais [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Nachdem die drei Gebäudeteile des Marmorpalais (1787-1791, Gontard, Langhans; Umbauten 1797, Boumann; 1843-1848, Hesse) im Inneren bereits grundsaniert worden sind, konnten mittlerweile auch die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen werden. Nun folgen die Außenanlagen.
Abschluss: 2015

Berliner Schlösser
Berlin,Schloss Charlottenburg Schloss Charlottenburg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Hüllensanierung am Schloss Charlottenburg (1695-1713, Nering und Eosander; 1740-1745, Knobelsdorff) umfasst die Überarbeitung der gesamten Hülle der Schlossanlage, d.h. der Fassaden, der Dächer und der Geländeanschlüsse im Traufbereich, soweit noch nicht ausgeführt. Mit den Maßnahmen soll die Bausubstanz erhalten und die Energieverbrauchswerte gesenkt sowie die klimatischen Bedingungen für die Kunstsammlungen optimiert werden.
Sanierungsbeginn des ersten Teilabschnitts Hüllensanierung: November 2012

Berlin, Jagdschloss Grunewald Jagdschloss Grunewald [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Nach Abschluss der Sanierung des Jagdschlosses Grunewald (erbaut ab 1542, Umbauten ab 1706) im Frühjahr 2009 können jetzt auch die Außenbereiche mit Zuwegung vom Hüttenweg saniert werden. Die bedeutende Cranach-Sammlung ist in das Jagdschloss zurückgekehrt.
Abschluss: Ende 2011

Berlin, Schloss auf der Pfaueninsel Schloss Pfaueninsel [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Sämtliche Bauteile des Schlosses Pfaueninsel (1794, Brendel) bedürfen einer grundsätzlichen Instandsetzung. Dies beinhaltet u. a. die Außenhülle (Fassaden- und Dachbereiche), Teile der Deckenkonstruktionen, die Anlagen der technischen Gebäudeausstattung, den baulichen Brandschutz sowie in Teilbereichen die Sanierung der Innenräume.
Voraussichtlicher Abschluss: 2019

Märkische Schlösser
Schloss Rheinsberg Schloss Rheinsberg [weitere Informationen zum Schloss ›››]
Die Restaurierung und Instandsetzung des Schlosses Rheinsberg (1734-1740, Kemmeter und Knobelsdorff; 1786, Boumann d.J.) ist in wesentlichen Teilen abgeschlossen. Bis 2014 werden noch nachgeordnete Restaurierungsarbeiten in den Innenbereichen durchgeführt. Die Modernisierung der Sicherheits- und Elektroanlagen folgt nun als letzter Bauabschnitt. Im Zuge dieser Arbeiten wird eine Optimierung des baulichen Brandschutzes durchgeführt.
Abschluss: 2013

 
Bereits fertiggestellt
Berlin Schloss Charlottenburg: Gartenbereich am Mausoleum
Pfaueninsel: Fährhaus
Potsdam Sanssouci: Stibadium im Paradiesgarten
Sanssouci, Orangerieschloss: Östliche und Westliche Pflanzenhalle
Märkische Schlösser Schloss Rheinsberg: Vorplatz
 

Der Masterplan wird gefördert vom Bund (Beauftragter für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln der Länder Berlin (Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten) und Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur).

Logos: Förderer


Spendenkonto: Commerzbank Potsdam, BLZ 160 400 00
Kto-Nr. 100 177 501, Stichwort: Neues Palais

 

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