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Die Projekte
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Zeitplan der Sanierungsprojekte bis 2017 (PDF)
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Schwerpunkt: Neues Palais |
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Neues Palais [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Die Arbeiten konzentrieren sich derzeit auf das Jahr 2012, in dem die SPSG zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen die Schau "Friederisiko" [>>>] in und um das Neue Palais präsentiert. Restauriert wird derzeit u. a. der kostbare Marmorboden [>>>] im größten Festsaal. Das einzigartige Kunstwerk soll im Jubiläumsjahr 2012 wieder erlebbar sein.
Friedrich der Große ließ das Neue Palais (erbaut 1763 bis 1769 von Büring, Manger, Gontard und Legeay) in nur sechs Jahren errichten. Er zwang dabei den Architekten seinen königlichen Gestaltungswillen auf, der nicht nur ein Meisterwerk des friderizianischen Rokoko hervorbrachte: Der größte Schlossbau Friedrichs des Großen in Sanssouci hat auch statische Probleme. Mit den Folgen des einstigen königlichen "Konjunkturprogramms" Neues Palais müssen sich die SPSG-Fachleute heute auseinandersetzen: Feuchtigkeit hat dem Schlossbau schwer zugesetzt.
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Kolonnade am Neuen Palais
Die Kolonnade am Neuen Palais bildet zusammen mit den Communs den Rahmen für den einstigen Festplatz, der sogenannten Mopke. Als letzte Kriegsruine in Sanssouci war das Natursteinbauwerk jahrzehntelang der Witterung ausgesetzt und befand sich in einem sehr desolaten Zustand. Es müssen komplexe Aufgaben im Bereich der Tragwerkplanung, der Baukonstruktion, der Natursteinrestaurierung und der wissenschaftlichen Denkmalpflege gelöst und 57 Skulpturen restauriert werden.
Abschluss Triumphtor: 2012
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Potsdamer Bauten: Dokumentieren, Sammeln, Informieren
Die derzeitige Unterbringung der Graphischen Sammlung / Plankammer, der Kunstgutdepots und Restaurierungsateliers im Neuen Palais ist vor allem aus Gründen des Brandschutzes und der Sicherheit äußerst problematisch. Auf dem Areal des ehemaligen Hans-Otto-Theaters in Potsdam sowie des Schirrhofs (Werkstätten der SPSG) sollen diese Funktionen daher zusammengezogen werden. Dies erfordert die Sanierung vorhandener Bauten sowie die Errichtung von bedarfsgerechten Neubauten. Mitten in der Stadt Potsdam werden zukünftig Bibliothek, Archiv, Fotothek und Dokumentation unter dem Namen Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) zu den preußischen Schlössern und Gärten ihren Platz haben und erstmals in diesem Umfang öffentlich zugänglich sein.
Abschluss: 2017
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Besucherempfang am Neuen Palais
Am Neuen Palais entstehen in günstiger Anbindung an den ÖPNV neue Besuchereinrichtungen mit Kassen, Aufenthalts- und Informationsräumen, Museumsshop, Gastronomie etc. Dafür genutzt werden soll das vom Verfall bedrohte Südtorgebäude, das komplett saniert wird. Geplant ist auch ein Schlossrestaurant sowie die Wiederherstellung der Gartenanlage in diesem Bereich.
Abschluss: 2012/13
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Park Sanssouci |
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Orangerieschloss [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Die Pflanzenhallen der Neuen Orangerie (1851-1864, Stüler und Hesse nach Plänen von Friedrich Wilhelm IV.) dienen der Überwinterung von Kübelpflanzen, in den Sommermonaten sollen sie für Veranstaltungen genutzt werden. Der Hauptbau ist als Museumsschloss geöffnet. Das Bauwerk ist insbesondere im Dach- und Fassadenbereich stark schadhaft. Die Sanierung umfasst bei der westlichen Pflanzenhalle alle Fassaden, das Dach sowie sämtliche Innenräume. Bei der östlichen Pflanzenhalle wird die Südfassade saniert und die Gusseisenfenster erneuert.
Abschluss Südfassaden der Pflanzenhallen: vorauss. Ende 2010
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Stibadium im Paradiesgarten
Das Stibadium (1846, Persius) im Paradiesgarten (Botanischen Garten) war stark geschädigt und musste grundsaniert werden. Dank des Masterplans konnte die denkmalgerechte Sanierung inzwischen abgeschlossen werden.
Fertig gestellt September 2009
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Besucherempfang an der Historischen Mühle
Die Besuchereinrichtungen im Bereich des Schlosses Sanssouci sollen für einen verbesserten Besucherservice und zum Schutz der Denkmäler konzentriert werden. Dafür müssen Remise und Mühlenhaus saniert und, als Retusche im historischen Ensemble, um einen Neubau in der Kubatur des einstigen Schweizerhauses ergänzt werden.
Abschluss des ersten Bauabschnitts: 2012
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Park Babelsberg |
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Schloss Babelsberg [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Schloss Babelsberg (1834/35, Schinkel; 1844-1849, Persius und Strack) soll grundinstandgesetzt werden, um langfristig wieder vollständig als Museumsschloss genutzt werden zu können. Im Zeitraum des Sonderinvestitionsprogramms wird zunächst die Gebäudehülle mit Fassaden, Dächern, Außenfenster und -türen sowie die Dachkonstruktion mit der Zielvorgabe einer energetischen Optimierung saniert werden, ebenso die der befestigte Außenbereich, die Terrassen und Treppenanlagen.
Abschluss des ersten Teilabschnitts Hüllensanierung: 2013
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Park Babelsberg [weitere Informationen zum Park >>>]
Das ab dem Jahr 1843 entstandene Bewässerungsnetz im Park Babelsberg wird komplett wiederhergestellt. Dazu werden im Maschinenhaus eine neue Pumpstation eingebaut, Druckrohrleitungen verlegt und Brunnen, Fontänen und Wasserläufe saniert.
Abschluss: 2012
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Neuer Garten |
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Schloss Cecilienhof [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Die Bausubstanz von Schloss Cecilienhof (1913-1917, Schultze-Naumberg), insbesondere die Gebäudehülle (Dächer und Fassaden), weist schwere Schäden auf. Die technischen Anlagen müssen erneuert werden. In den Innenräumen müssen abschließende Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden. Im Zuge der Gebäudesanierung werden auch die Gartenanlagen und die Innenhöfe sowie der Parkplatz mit Zufahrten saniert.
Abschluss: 2016
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Marmorpalais [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Nachdem die drei Gebäudeteile des Marmorpalais (1787-1791, Gontard, Langhans; Umbauten 1797, Boumann; 1843-1848, Hesse) im Inneren bereits grundsaniert worden sind, konnten mittlerweile auch die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen werden. Nun folgen die Außenanlagen.
Fassade: Fertig gestellt September 2009
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Berliner Schlösser |
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Schloss Charlottenburg [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Die Hüllensanierung am Schloss Charlottenburg (1695-1713, Nering und Eosander; 1740-1745, Knobelsdorff) umfasst die Überarbeitung der gesamten Hülle der Schlossanlage, d.h. der Fassaden, der Dächer und der Geländeanschlüsse im Traufbereich, soweit noch nicht ausgeführt. Mit den Maßnahmen soll die Bausubstanz erhalten und die Energieverbrauchswerte gesenkt sowie die klimatischen Bedingungen für die Kunstsammlungen optimiert werden.
Abschluss des ersten Teilabschnitts Hüllensanierung: 2014
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Jagdschloss Grunewald [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Nach Abschluss der Sanierung des Jagdschlosses Grunewald (erbaut ab 1542, Umbauten ab 1706) im Frühjahr 2009 können jetzt auch die Außenbereiche mit Zuwegung und Parkplatz am Hüttenweg saniert werden. Die bedeutende Cranach-Sammlung kehrt im Frühjahr 2011, nach Ende der derzeitigen Porträt-Ausstellung [>>>], in das Jagdschloss zurück.
Abschluss: 2011
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Schloss Pfaueninsel [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Sämtliche Bauteile des Schlosses Pfaueninsel (1794, Brendel) bedürfen einer grundsätzlichen Instandsetzung. Dies beinhaltet u. a. die Außenhülle (Fassaden- und Dachbereiche), Teile der Deckenkonstruktionen, die Anlagen der technischen Gebäudeausstattung, den baulichen Brandschutz sowie in Teilbereichen die Sanierung der Innenräume.
Voraussichtlicher Abschluss: 2019
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Fährhaus Pfaueninsel
Die Einrichtung des neuen Besucherempfangs im sogenannten Fährhaus (1826 / 1956) auf der Pfaueninsel konnte bereits abgeschlossen werden. Im Rahmen des Ausstellungs-Projekts "Miss Preußen 2010" [>>>] wird es Anlaufstelle für die Ausstellungsbesucher auf der Pfaueninsel sein.
Fertig gestellt 2009
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Märkische Schlösser |
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Schloss Rheinsberg [weitere Informationen zum Schloss >>>]
Die Restaurierung und Instandsetzung des Schlosses Rheinsberg (1734-1740, Kemmeter und Knobelsdorff; 1786, Boumann d.J.) ist in wesentlichen Teilen abgeschlossen. Bis 2014 werden noch nachgeordnete Restaurierungsarbeiten in den Innenbereichen durchgeführt. Die Modernisierung der Sicherheits- und Elektroanlagen folgt nun als letzter Bauabschnitt. Im Zuge dieser Arbeiten wird eine Optimierung des baulichen Brandschutzes durchgeführt.
Abschluss: 2013
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Der Masterplan wird gefördert vom Bund (Beauftragter für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie aus Mitteln der Länder Berlin (Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten) und Brandenburg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur).

Spendenkonto: Commerzbank Potsdam, BLZ 160 400 00 Kto-Nr. 100 177 501, Stichwort: Neues Palais
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