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UNESCO Welterbe


 Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern

Ausstellung vom 31. Oktober 2009 bis 24. Januar 2010




Lucas Cranach d. Ä., Quellnymphe, um 1515

Eine Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde St. Petri – St. Marien

Erstmals widmet sich eine Ausstellung der Kunst und Kultur der Renaissance in Berlin – einer Epoche kulturellen Neubeginns, die im heutigen Stadtbild kaum noch wahrnehmbar ist. Über 200 Exponate an zwei Standorten geben Einblick in diese frühe, dynamische Phase der brandenburgisch-preußischen Geschichte und Kunst.

Unter den Kurfürsten Joachim I. und Joachim II. hielt die Renaissance Einzug in die Mark Brandenburg: Berlin wurde als Hauptresidenz ausgebaut und erlebte eine erste kulturelle Blüte. Die im fürstlichen Auftrag entstandenen Gemälde des kursächsischen Hofmalers Lucas Cranach d. Ä. und seines Sohnes Lucas Cranach d. J. trugen zusammen mit dem prächtigen Neubau des Berliner Schlosses zum Ruhm der Hohenzollern bei – und übten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Künste in Berlin und Brandenburg aus.

Vorschau-Bild: Film
Der Film zur Ausstellung

Begleitprogramm zur Ausstellung


 

Lucas Cranach d. J., Kurfürst Joachim II. von Brandenburg, um 1550 Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern
Schloss Charlottenburg, Neuer Flügel

Für den 1538 begonnen Neubau des Berliner Schlosses und für das benachbarte Domstift schufen Lucas Cranach d. Ä. und seine Werkstatt zahlreiche Altartafeln, mythologische Gemälde und Porträts. Sie bilden den Grundstock der Kunstsammlungen in den preußischen Schlössern und wurden jüngst gemäldetechnologisch und kunsthistorisch untersucht. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden nun im Neuen Flügel des Schlosses Charlottenburg zusammen mit den vielfältigen Bezügen der Gemälde zu ihrem höfischen Umfeld präsentiert.

Zu den gezeigten Werken gehören u. a. das vermutlich einzige autonome Selbstbildnis des Meisters, eine frühe Version der "Quellnymphe" und die neun erhaltenen Tafeln des Passionszyklus aus dem alten Berliner Dom.

Führungen
Öffentliche Führung durch die Ausstellung:
täglich außer Dienstag, jeweils 12.30 Uhr

Öffnungszeiten
täglich außer Dienstag 10–17 Uhr
Donnerstag bis 20 Uhr (außer Heiligabend und Silvester)
letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit
gesonderte Öffnungszeiten an den Feiertagen

Eintritt 8 Euro / ermäßigt 6 Euro
(inkl. Audioguide in dt. + engl. und Audioguide speziell für Schüler)

Kombiticket
Sonderausstellung plus ständige Ausstellung im Neuen Flügel
12 Euro / ermäßigt 10 Euro

  

Kreuzigung Kirche, Hof und Stadtkultur
St. Marienkirche, Berlin-Mitte

Die Ausstellung in der Marienkirche nimmt mit den Pfarrkirchen einen wichtigen Teil der residenzstädtischen Kultur in den Blick. In den Kirchenräumen präsentierten sich die höfischen und städtischen Eliten nicht zuletzt über Werke, die bei Künstlern des Hofes in Auftrag gegeben wurden.

Arbeiten des Malers Michel Ribestein und des Bildhauers Hans Schenck, die in den Jahrzehnten der Reformation in Berlin tätig waren, haben sich in den Kirchen in größerer Zahl als im profanen Bereich erhalten. Sie bezeugen das hohe Niveau der Berliner Kunst im 16. und frühen 17. Jahrhundert und spiegeln die geistigen Entwicklungen und theologischen Debatten dieser Zeit.

Nach einer umfangreichen Erfassung wird in der Marienkirche ein wesentlicher Teil der Kunstwerke aus den mittelalterlichen Berliner Stadtkirchen – ergänzt u.a. durch Bücher aus der alten, bedeutenden Propsteibibliothek – erstmals gewürdigt und im stadt-, kirchen- und geistesgeschichtlichen Kontext erschlossen.

Die Ausstellung in der Marienkirche entsteht in Kooperation mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig und dem Landesdenkmalamt Berlin

Öffnungszeiten
Montag – Samstag 10–18 Uhr
Sonntag 12–18 Uhr
Änderungen bei Sondergottesdiensten und Konzerten vorbehalten

Eintritt frei
Über eine Spende zugunsten der neu gegründeten "Stiftung kirchliches Kulturerbe", die sich die Pflege und Erforschung der alten Berliner kirchlichen Kunst zur Aufgabe macht, freuen wir uns.

  

Katalog zur Cranach-Ausstellung

BARRIEREFREI

Gruppenführungen
an beiden Ausstellungsorten
jeweis 120 Euro (pauschal)
Dauer 75 Minuten, max. 20 Personen

 

Katalog
Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern. Kirche, Hof und Stadtkultur
ca. 320 Seiten mit ca. 327 Farbabbildungen, 22 x 27 cm
Deutscher Kunstverlag
in der Ausstellung 34,90 Euro
im Buchhandel 39,90 Euro
ISBN: 978-3-422-06910-7


Flyer zum Download

Presseinformation zur Ausstellung (PDF)
Pressefotos


  

Förderer der Ausstellung


Kontakt:

Besucherzentrum an der Historischen Mühle
Information
An der Orangerie 1
14469  Potsdam
Tel. +49 (0) 331.96 94-200
Fax +49 (0) 331.96 94-107
mail

 
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