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Fünf Sinne
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Die Fotografie aus der Sammlung der historischen Originalaufnahmen der Stiftung mit dem Titel „Die fünf Sinne“ stammt aus dem Jahre 1930 und bildet fünf etwa 30 cm hohe Frauenfiguren aus dem damaligen Bestand des Schlosses Wilhelmstal ab. Sie symbolisieren die fünf menschlichen Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Entstanden sind die Figuren zwischen 1763 und 1774 in der Meißner Porzellanmanufaktur. Die Fotografie wurde für die Ausstellung „Meisterwerke aus den Preußischen Schlössern“, die vom 27. September 1930 bis Ende November 1939 in der Berliner Akademie der Künste zu sehen war, angefertigt. Der damalige Direktor der „Staatlichen Schlösser und Gärten“ Dr. Ernst Gall hatte diese Ausstellung initiiert. Es sollten Meisterwerke des beweglichen Kunstbesitzes aus den Schlössern in Kassel, Wilhelmsthal, Homburg und Brühl zusammen mit Werken aus den Berliner und Potsdamer Schlössern ausgestellt werden, um einen Überblick über den Kunstbesitz des Staates zu liefern, die ihm „dank Auseinandersetzungsverhandlungen mit dem vormaligen Königshause zugefallen“ waren. Auch heute noch besitzt die SPSG eine herausragende Porzellansammlung (Sammlung Keramik und Porzellan).
Königliche Porzellane des frühen 19. Jahrhunderts aus einer amerikanischen Privatsammlung (Ausstellung „Raffinesse & Eleganz“) können noch bis zum 4. November 2007 im Neuen Flügel des Schlosses Charlottenburg bewundert werden.
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Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Forschungsprojekt:
Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen von 1894 - 1945 der Fotothek der SPSG
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