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Im Paradiesgarten
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Die Spaziergängerin im Paradiesgarten des Parks Sanssouci wurde im Sommer 1929 von Marta Huth festgehalten.
Die aus Regensburg stammende Malerin und Lichtbildnerin Marta Huth (geb. 1898) erlernte ihr fotografisches Handwerk an der Lehr- und Versuchsanstalt für Fotografie in München.
Bekannt geworden ist sie durch ihre stimmungsvollen Aufnahmen der Wohnungen von Künstlern und Sammlern wie Max Liebermann, Eduard von der Heydt, Curt Glaser oder des Arabikums in der Potsdamer Villa des Bankiers Gutmann.
1926 heiratete Marta Huth den Kunsthistoriker und Mitarbeiter der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hans Huth. Als dieser 1936 auf Grund seines jüdischen Elternhauses entlassen wurde, emigrierten beide gemeinsam (jedoch auf getrennten Wegen) zunächst nach Frankreich und von dort aus 1940 in die USA. In den Vereinigten Staaten lebte und arbeitete Marta Huth bis zu ihrem Tod 1984 als Malerin.
Zur Sammlung der historischen Glasplattennegative der Fotothek der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehört ein kleines Konvolut mit Aufnahmen von Marta Huth.
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Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Forschungsprojekt:
Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen von 1894 - 1945 der Fotothek der SPSG
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