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UNESCO Welterbe

Das Belvedere auf dem Pfingstberg
Blick in den Innenhof des Belvederes auf dem Pfingstberg

Reverenzen an die Antike

Schon als Kronprinz war der spätere König Friedrich Wilhelm IV. von der atmberaubenden Aussicht begeistert, die man vom nordwestlich des Neuen Gartens gelegenen Pfingstberg über Stadt und Land genoss. 1847 wurde mit dem lange geplanten Bau des Lustschlosses begonnen, der erst 1863, zwei Jahre nach dem Tod des Königs, zu einem Abschluss kam.

Seitdem wird der Pfingstberg von einem der schönsten Prachtbauten des 19. Jahrhunderts bekrönt: dem Belvedere. Die mächtige Doppelturmanlage mit großzügigen Kolonnaden ist im Stil einer italienischen Renaissance-Villa erbaut und thront als malerischer Blickpunkt in der Landschaft. Noch heute gewährt das vom Förderverein Pfingstberg e.V. betriebene Belvedere eine der herrlichsten Aussichten über Potsdam und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Dank großzügiger Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung, des Versandhausgründers Dr. Werner Otto und anderer Mäzene konnten die langjährigen Restaurierungsmaßnahmen am Belvedere erfolgreich beendet werden, so dass das Schloss heute wieder im alten Glanz erstrahlt.

Eine weitere Attraktion des Pfingstberges ist der unterhalb des Belvedere gelegene Pomonatempel, entstanden im Jahr 1800 als erstes Werk des damals gerade neunzehnjährigen Karl Friedrich Schinkel.


 Öffnungszeiten, Preise, Anreise
 Lageplan

Die Wendeltreppe zur Aussichtsplattform
Die Wendeltreppe zur Aussichtsplattform

Der Säulengang im Obergeschoss Das Hauptportal des Belvedere
Der Säulengang im Obergeschoss Das Hauptportal des Belvedere
 
 


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