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Das Jagdschloss Grunewald
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In der Sammlung der historischen Glasplattennegative der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten befindet sich ein kleineres Konvolut mit historischen Aufnahmen des Schlosses Grunewald. Dieses kleine Berliner Jagdschloss wurde 1927 von der Staatlichen Schlösserverwaltung nach dem Ende der Vermögensauseinandersetzungen zwischen dem preußischen Staat und dem vormals regierenden Königshaus übernommen.
Das von der Schlösserverwaltung unter ihrem Direktor Dr. Ernst Gall erarbeitete museale Nutzungskonzept des Schlosses wurde in dem uns heute erhaltenen etwa 60 Gelatinetrockenplatten umfassenden fotografischen Sammlungsbestand „Grunewald“ dokumentiert. Die Einrichtung des Jagdschlosses griff hier im Wesentlichen drei Themen auf: die Heimat – und Jagdgeschichte, die deutsche und niederländische Malerei des 15. – und 18. Jahrhunderts sowie die Porträtgalerie.
Schloss und Sammlungen überstanden den Krieg fast unbeschädigt und mit Hilfe der amerikanischen Militäradministration konnte das Schloss Grunewald im Mai 1949 als erstes Berliner Kunstmuseum wieder eröffnet werden.
Am 22. Oktober 2006 wird nun das Jagdschloss Grunewald geschlossen. Der Generaldirektor der SPSG wird die Tür verschließen und den Schlüssel den Architekten, Bauhandwerkern und Restauratoren übergeben, die es in den kommenden drei Jahren einer Gesamtrenovierung unterziehen werden.
Trotzdem wird auch in diesem Jahr im Dezember wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt im Schloss stattfinden zu dem erstmalig 20 Aufnahmen aus dem fotografischen Sammlungsbestand „Grunewald“ aus der Sammlung der historischen Glasplattennegative gezeigt werden.
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Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Forschungsprojekt:
Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen von 1894 - 1945 der Fotothek der SPSG
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