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Nicht nur „Marmor, Stein und Eisen bricht...“
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Den sommerlichen Blick auf das Schloss Babelsberg, den Sommersitz Wilhelms I., zeigt dieses beschädigte Foto aus der Sammlung der historischen Glasplattennegative der Stiftung. Das Schloss und die Parklandschaft sind auf dieser für den Berliner Postkartenverlag Meyerheim angefertigten Aufnahme gut zu erkennen, jedoch stören im unteren Bilddrittel dunkle senkrechte, sich flammenartig schlängelnde Linien die Betrachtung. Als Träger der fotografischen Information wurde von dem Fotografen eine Gelatinetrockenplatte verwendet. Durch den Alterungsprozess hat sich die Gelatineschicht sichtbar schollenartig von der Glasplatte abgelöst. Dieser häufig vorkommende Schaden, hervorgerufen durch Umwelteinwirkungen, bedroht die Sammlung historischer Gelatinetrockenplatten der SPSG. Um so bedeutsamer ist die Digitalisierung dieser beschädigten Aufnahmen, da sie oft die einzigen erhaltenen Dokumente historischer Zustände der Schlösser und Gärten der Stiftung sind.
Für die Restaurierung und Wiederherstellung der Kunstdenkmale der Stiftung sind auch diese beschädigten Negative von unschätzbarem Wert.
Weitere Informationen zur Ausstellung „Marmor, Stein und Eisen bricht...“ - Die KUNST zu BEWAHREN im Neuen Garten (bis 17.09.06).
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Hier finden Sie Informationen zum aktuellen Forschungsprojekt:
Digitalisierung und Erschließung der Sammlung der historischen Originalaufnahmen von 1894 - 1945 der Fotothek der SPSG
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