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Kaiser Wilhelm II. ließ von 1913 bis 1917, für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin Kronprinzessin Cecilie das Schloss Cecilienhof im Norden des Neuen Gartens errichten.
Das Erscheinungsbild des Schlosses wurde den landschaftlichen Gegebenheiten durch Verwendung traditioneller Materialien wie Backstein und Holz angepasst. Um über das wahre Ausmaß des Schlosses mit 176 Zimmern hinwegzutäuschen, wurden einzelne Baukörper geschickt um mehrere Innenhöfe gruppiert.
Das Zentrum des Hauses bildet die große Wohnhalle, die über ein Vestibül erreichbar ist und von der die Repräsentationsräume des Kronprinzenpaares abgehen. Von hier aus führt eine mächtige holzgeschnitzte Treppe ins Obergeschoss. Die herrschaftlichen Räume unterteilen sich in einen Bereich für den Hausherrn mit einem Rauchsalon, einer Bibliothek und einem Frühstückszimmer. Den Bereich für die Dame bilden ein Musiksalon, ein Schreibzimmer und ein im Stil einer Schiffskabine gestaltetes Kabinett.
Durch die Nutzung des Schlosses unter anderem für die Konferenz von Potsdam 1945 wurden einige Räume in ihrer ursprünglichen Ausstattung stark verändert.
Heute bietet das Schloss Gelegenheit, am authentischen Ort die weltpolitisch bedeutsamen Ereignisse der Potsdamer Konferenz nachzuvollziehen. Seit April 2012 präsentiert sich die Dauerausstellung im Schloss in neuem Gewand.

2011 wurde dem Schloss Cecilienhof das Europäische Kulturerbe-Siegel verliehen
Informationen zur Sanierung von Schloss Cecilienhof im Rahmen des Masterplans:
www.spsg.de/masterplan
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Frontansicht
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| Erker im Schlafzimmer des Kronprinzenpaares |
Kronprinz Wilhelm 1932 Gemälde von Bernhard Zickendraht (Ausschnitt) |
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